Nachrichten der Regionalgruppe Wiesbaden

Nachricht vom 1.09.2017"Erfolgreicher 11. Patiententag in Wiesbaden"Autorin: Roswitha Schweinfurth

Auch in diesem Jahr war die Regionalgruppe Wiesbaden beim Patiententag wieder dabei.

Zahlreiche Vorträge rund um die Gesundheit lockten die Besucher an.

So hielt unter anderem Prof. Dr. Bernhard M. Stoffelns von der Universitätsmedizin Augenklinik Mainz zum Thema „Innere Medizin und Auge“ einen sehr interessanten Vortrag:

  1. Augenerkrankung bei Diabetes mellitus
  2. Augenerkrankung bei Bluthochdruck
  3. Augenerkrankung bei rheumatischen Erkrankungen

Unser Stand war sehr gut besucht.

Wie auch im letzten Jahr waren Fragen zur Makula-Degeneration das Hauptthema.

Es kamen sowohl Betroffene als auch Angehörige und Freunde von Betroffenen an unseren Stand.

Dieses Jahr waren wir zusammen sechs Berater, bei denen ich mich für ihre Mithilfe herzlich bedanke.

Zuletzt geändert am 02.09.2017 17:11

Nachricht vom 6.11.2016Woche des Sehens 2016 in Mainz mit dem Thema „Chancen sehen!“ Autorin: Sabine Jänicke

In der Woche des Sehens fand in der AUGENKLINIK der UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ, eine Informationsveranstaltung für alle Betroffenen und Bürger statt.

Die PRO RETINA Deutschland e. V., Regionalgruppen Mainz und Wiesbaden, waren mit einem Informationsstand vertreten.

Die PRO RETINA Deutschland e. V. beriet in allen Fragen zu Netzhautdegenerationen und Netzhautdystrophien.

Man konnte Simulationsbrillen probieren, damit versuchen, einen Schuh zu binden und einen Amsler-Gitter-Test (zur Früherkennung einer Maculadegeneration) durchführen.

Wir haben viele Besucher sehr persönlich und ausführlich beraten können.

Foto zeigt den Stand der Firma BaumFirma Baum Retec AG Frau Barca, Herr Müller

Die Firma Baum Retec AG hat die Besucher an Ihrem Informationsstand über Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Menschen beraten.

„Chancen sehen!“ war das Thema der diesjährigen Aufklärungskampagne, die vom 8. bis 15. Oktober bereits zum 15. Mal stattfand und erneut unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause stand.

Die Partner und Veranstalter der Woche des Sehens machten bundesweit mit vielfältigen Aktionen auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam.

Unter den folgenden drei Gesichtspunkten beleuchtete die Aktionswoche das Thema:

  • Chancen sehen – auch mit nachlassendem Sehvermögen!
  • Chancen sehen – für gesunde Augen ein Leben lang!
  • Chancen sehen – Zukunft schenken!

Zuletzt geändert am 07.11.2016 15:13

Nachricht vom 22.10.2016"Wir waren dabei" Nationales Führhundhaltertreffen des DBSV in BerlinAutorin: Roswitha Schweinfurth

Vom 15.09.2016 bis zum 18.09.2016 fand in Berlin das nationale Führhundhaltertreffen unter dem Motto „Der Führhund – bewährte tierische Assistenz seit 100 Jahren“ statt.

Zu diesem Treffen waren zahlreiche Führhundhalter mit ihren Führhunden aus ganz Deutschland angereist.

Foto zeigt: Demonstration auf dem Alexanderplatz in Berlin R. Schweinfurth, W. Schweinfurth mit BFHDemonstration auf dem Alexanderplatz in Berlin R. Schweinfurth, W. Schweinfurth mit BFH

In diesen vier Tagen gab es ein interessantes Rahmenprogramm zum Thema Führhund.

Höhepunkt des Treffens war die Demonstration auf dem Alexanderplatz mitten in Berlin.

Hier machten die Teilnehmer auf ihre Situation aufmerksam:

  1. dass es keinen uneingeschränkten Zugang mit Blindenführhunden zu allen öffentlichen Bereichen gibt
  2. dass in Deutschland endlich Führhundausbilder ein anerkannter Lehrberuf wird und dass es dadurch eine Qualitätssicherung bei der Ausbildung der Hunde gibt

Ich habe mit meinem Führhund an diesem Treffen teilgenommen.

In diesen vier Tagen haben wir viele nette Menschen und Hunde kennengelernt und interessante Gespräche geführt.

Es war ein sehr tolles Erlebnis.

Zuletzt geändert am 23.10.2016 15:52

Nachricht vom 20.06.2016Wiesbadener Patiententag 2016 mit dem Motto "Demographischer Wandel fordert Innovation" Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am Samstag, 2. April 2016, fand im Rathaus Wiesbaden am Schlossplatz der Patiententag mit dem Motto "Demographischer Wandel fordert Innovation" statt.

Der Patiententag wird traditionell von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und dem Gesundheitsamt Wiesbaden gestaltet.

Die Besucher erwarteten umfassende und verständliche Informationen zu Themen rund um die Innere Medizin.

Zum Patiententag werden Patientinnen und Patienten, Angehörige und Freunde von Erkrankten sowie allgemein an Gesundheitsthemen Interessierte herzlich eingeladen.

Die Regionalgruppe Wiesbaden der PRO RETINA Deutschland e. V. war im Foyer im Erdgeschoss mit einem eigenen Stand vertreten.

Der Patiententag war nicht nur für unsere Selbsthilfegruppe ein voller Erfolg Der Zulauf von Interessierten war riesengroß.

Wir freuten uns sehr, auch viele Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe persönlich begrüßen zu dürfen.

Der nächste Termin für den Patiententag im Jahre 2017 wird eine Woche nach Ostern sein. Wir werden wieder dabei sein. Merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor, wir würden uns freuen, Sie kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Zuletzt geändert am 24.06.2016 06:32

Nachricht vom 10.12.2015Tagung der Bielschowsky Gesellschaft für Schielforschung und Neuroophthalmologie und des Berufsverbandes der Orthoptistinnen Deutschland e. V. Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 21. und 22. November 2015 fand die 6. gemeinsame Tagung der Bielschowsky Gesellschaft für Schielforschung und Neuroophthalmologie und des Berufsverbandes der Orthoptistinnen Deutschland e. V. im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz statt.

Durch den einmalig schönen Tagungsort hatte die Tagung ein ganz besonderes Flair.

Es wurden viele interessante Vorträge gehalten, ein Vortrag zum Thema Genetik und ein Vortrag zum Thema Neuroophtalmologie befassten sich mit der Diagnostik erblicher Augenerkrankungen im Zeitalter moderner Humangenetik.

Die Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V.war mit einem Stand vertreten.

Die Teilnehmer der Tagung nutzten die Gelegenheit, die Broschüren über die einzelnen Krankheitsbilder zu studieren und gezielte Fragen zu stellen, die wir fachgerecht beantworten konnten.

Sie waren erstaunt über das große Angebot der PRO RETINA.

Wir führten viele interessante Gespräche, besonderer Schwerpunkt war immer wieder der fehlende Kontrast (Leuchtdichtekontrast) in Arztpraxen und öffentlichen Gebäuden.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 07:55

Nachricht vom 5.12.201588. Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augenärzte Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 06.11. und 07.11. 2015 fand in der Universitätsmedizin Mainz Augenklinik die Wissenschaftliche Tagung des Vereins Rhein-Mainischer Augenärzte mit Industrieausstellung statt.

Die Tagung hatte das Thema: Zukunftsaspekt der Augenheilkunde, Biologie - Technik - Bionik.

Auch wir, die Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V. durften wieder einen Stand bei der Ausstellung haben.

An den zwei Tagen konnten wir mit vielen Augenärzten interessante Gespräche führen.

Aber auch Patienten der Augenklinik nutzten das Angebot und sprachen uns an.

Es waren sehr ereignisreiche Tage.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:03

Nachricht vom 4.12.2015Stammtisch der besonderen Art Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 27.Juni 2015 hatten wir einen Stammtisch der besonderen Art.

Wir konnten die Mainzer Schriftstellerin Irina Wittmer für eine Lesung gewinnen, die aus ihrem Buch „Wo die Verkleidung Löcher hat“ einige Passagen vorlas.

Das Buch war zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlich so waren wir die ersten, die aus dem Buch etwas zu hören bekamen.

"Die Erzählungen befassen sich mit dem Gestalten von Lebensglück in Kunstträumen. Mit diesen Geschichten will ich ihnen auf angenehme Weise die Zeit vertreiben und Sie die Zumutungen der Welt mit heiteren, liebenden Augen sehen lassen." (Quelle: Wo die Verkleidung Löcher hat von Irina Wittmer)

Die Teilnehmer am Stammtisch waren alle total begeistert, denn Frau Wittmer hat eine tolle Art die Zuhörer zu fesseln.

Es ist immer etwas Besonderes, wenn der Autor aus seinem Werk vorliest.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:06

Nachricht vom 21.06.2015Tag der seltenen Erkrankungen 2015 in MainzAutorin: Roswitha Schweinfurth

Am Freitag, 27.02.2015 fand im Rathaus Mainz, im Haifa-Zimmer, von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr eine Veranstaltung zum „Tag der seltenen Erkrankungen“ statt.

Die Öffentlichkeit, die zahlreich erschienen war, wurde über seltene Krankheiten informiert und auf die Probleme von Betroffenen aufmerksam gemacht.

Betroffene und interessierte Menschen konnten sich auch im Internet informieren Internet-Seite Rarediseaseday (externes Angebot)

Folgende Vereine, Selbsthilfegruppen und Institutionen haben sich 2015 beteiligt:

  1. Verein AHC18+ (Alternierende Hemiplegie)
  2. PRO RETINA Deutschland e. V., Regionalgruppe Mainz
  3. DGM – Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V.
  4. Bundesverband Angeborene Gefäßbildungen e. V.
  5. Kohki Verein für Familien herzkranker Kinder und Jugendlicher, Rhein-Main-Pfalz
  6. Selbsthilfegruppe für Hypophysen- und Nebennierenerkrankte Mainz und Umgebung e. V.
  7. Bundesverband Neurofibromatose – von Recklinghausen e. V.
  8. Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland e. V.
  9. Sarkoidose Netzwerk e. V.
  10. Syrinx-Hessen/DA – SHG Rückenmarkserkrankungen
  11. Bundesverband Polomyelitis e. V. Landesverband Rheinland-Pfalz
  12. Offene Selbsthilfegruppe Vaskulitis e. V.
  13. ELA Deutschland e. V. Europäische Vereinigung gegen Leukodystrophien
  14. SHG Sprue / Zöliakie Glutenunverträglichkeit Mainz-Bingen
  15. Deutsche Glykogenose Deutschlande. V.
  16. Selbsthilfegruppe für PXE-Erkrankte (Pseudoxanthoma Elasticum) Deutschland e. V.
  17. Zentrum für Seltene Erkrankungen HSK Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden
  18. Villa Metabolica am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsmedizin Mainz
  19. SE-atlas Kartierung von Versorgungseinrichtungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen
  20. Stiftung AUSWEGE

Pünktlich zum „Tag der seltenen Erkrankungen 2015“ präsentierte sich auch die neue Webseite Atlas für seltene Erkrankungen SE-atlas Kartierung von Versorgungseinrichtungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen.

Dieser medizinische Versorgungsatlas soll die Behandlung von Patienten mit seltenen Erkrankungen erleichtern.

Auf der Internetseite Internet-Seite Atlas (externes Angebot) können sich Betroffene, Angehörige und Ärzte einen Überblick über Versorgungsmöglichkeiten in Deutschland verschaffen.

Nach der in Deutschland gültigen Definition handelt es sich um eine seltene Krankheit, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen unter einem spezifischen Krankheitsbild leiden.

Das können zum Beispiel Stoffwechselstörungen sein. Betroffene Patienten wissen häufig nicht, wo und wie sie sich behandeln lassen können.

Auf Internet-Seite Atlas (externes Angebot) kann gezielt nach Einrichtungen gesucht werden, die bei einer bestimmten Krankheit weiterhelfen können. Dazu werden alle relevanten Einrichtungen auf einer interaktiven Landkarte angezeigt. Klickt man diese an, erhält man weitere Informationen.

Im Südwestrundfunk wurde am Montag, 01.03.2015, in der Landesschau um 19:30 Uhr ein kurzer Ausschnitt über den „Tag der Seltenen Erkrankungen“ gezeigt.

Die Teilnehmer ließen zum Abschluss der Veranstaltung vor dem Rathaus gegen 14:00 Uhr traditionell rote Luftballons in den Himmel steigen, die dann Richtung Vater Rhein entschwebten.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:55

Nachricht vom 21.06.2015Patiententag 2015 in WiesbadenAutorin: Roswitha Schweinfurth

Dieses Jahr war zum ersten Mal die Regionalgruppe Wiesbaden beim Patiententag am 11.04.2015 im Wiesbadener Rathaus am Schlossplatz vertreten. Gemeinsam mit anderen Selbsthilfegruppen teilten wir uns einen Stand.

Oberbürgermeister Sven Gerich eröffnete im Rathausfoyer diese Veranstaltung. Sie wird traditionell gestaltet von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und dem Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Verschiedene Selbsthilfegruppen, Krankenhäuser, Sanitätshäuser und das Gesundheitsamt Wiesbaden berieten die interessierte Bevölkerung bei freiem Eintritt. Ebenso wurden Fachvorträge zu verschiedenen Gesundheitsthemen gehalten.

Auch unser Stand erlebte einen regen Zulauf. Wir konnten viele Menschen über die verschiedenen Netzhautdegenerationen beraten und informieren.

Es war ein sehr gelungener Tag, so dass wir beschlossen, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, wenn möglich mit einem eigenen Stand.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:54

Nachricht vom 21.06.2015Hilfsmittelausstellung im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod 2015Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 19.06.2015 fand im Rahmen des BBS-Patienten-Seminars (Bardet-Biedl-Syndrom) der PRO RETINA Deutschland e. V. eine kleine, aber feine Hilfsmittelausstellung mit Fachvorträgen statt, die keine Wünsche offen ließ. Diese Veranstaltung wurde von Frau Franziska Kellermann organisiert.

Es waren drei Firmen mit elektronischen Hilfsmitteln vertreten, z.B. Lupen, Bildschirmlesegeräten, Vergrößerunsgeräten, Daisy Abspielgeräten und vieles mehr.

Ein anderer Stand bot Hilfsmittel für das tägliche Leben an, z.B. Langstöcke, zahlreiche Spiele, sprechende Uhren, sprechende Waagen, Kartoffelschäler und vieles mehr.

Parallel dazu gab es Fachvorträge, die gut besucht waren.

Einige Mitglieder der Regionalgruppe Wiesbaden und der Regionalgruppe Mainz nutzten die Gelegenheit und besuchten die Hilfsmittelausstellung und die Fachvorträge.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:02

Nachricht vom 7.11.20142. Internationales Glaukom SymposiumAutorin: Roswitha Schweinfurth

Am 10.10.2014 und 11.10.2014 fand in der Universitätsmedizin Mainz, Augenklinik, das 2. Internationale Glaukom Symposium statt, zu dem Prof. Dr. Norbert Pfeiffer und Prof. Dr. Esther Hoffmann eingeladen hatten.

Die Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V. war auch vertreten. An beiden Tagen wurde ein Stand aufgebaut, um Augenärzte, Patienten und interessierte Menschen zu beraten.

Wir konnten einen regen internationalen Zulauf verzeichnen, viele freuten sich sehr über die verschiedenen informativen Broschüren der PRO RETINA. Wir führten auch rege Gespräche mit den dort anwesenden Vertretern der Pharmaindustrie.

Foto - Roswitha und Wolfgang Schweinfurth mit Führhund vorne Sabine JänickeRoswitha und Wolfgang Schweinfurth mit Führhund vorne Sabine Jänicke

Prof. Dr. Pfeiffer bedankte sich zum Schluss persönlich für unser Engagement und für die sehr gute kooperative Zusammenarbeit. Die PRO RETINA Deutschland e. V. ist als Ansprechpartner für Netzhautdegenerationen ein zuverlässiger Partner.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:24

Nachricht vom 24.10.2014Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. unterzeichnet ZielvereinbarungAutorin: Roswitha Schweinfurth

Die PRO RETINA Deutschland e. V. ist deutschlandweit bei Zielvereinbarungen dabei.

Wolfgang Schweinfurth, Leiter der Regionalgruppe Mainz und der Regionalgruppe Wiesbaden wurde vom Vorstand beauftragt, dies in Rheinland-Pfalz auszuführen.

Die LAG organisiert die Zielvereinbarungen, zusammen mit den Selbsthilfeorganisationen und – verbänden in Rheinland-Pfalz.

Am Donnerstag, 02.10.2014 wurde im Rahmen des Symposiums „Kulturelle Teilhabe Mythos oder Alltag“ die Zielvereinbarung mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz und der LAG Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e. V. und Vertreter der Mitglieder der LAG unterzeichnet.

Autorin: Roswitha Schweinfurth

Pressemitteilung Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V., 3.Oktober 2014:

Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. unterzeichnet am 02.10.2014 in Mainz als erster Museumsverband in Deutschland eine Zielvereinbarung mit einer Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Menschen.

Im Rahmen des Symposiums „Kulturelle Teilhabe: Mythos oder Alltag?“ des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz fand heute, am 02.10.2014 die Unterzeichnung der Zielvereinbarung mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e. V. statt.

Der Museumsverband Rheinland-Pfalz ist damit der erste Museumsverband in der Bundesrepublik, der eine solche Vereinbarung mit einer LAG schließt.

Die Vertragspartner haben sich auf eine Reihe gemeinsamer Maßnahmen verständigt, für deren Umsetzung sie sich in den kommenden fünf Jahren einsetzten.

Ziel der Vereinbarung ist es, die Vernetzung von Museen und Selbsthilfeorganisationen zu fördern und Museumsmitarbeiterinnen und Museumsmitarbeiter für den Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu schulen und deren Bedarf an nutzerfreundlichen Informationen zur Barrierefreiheit vor Ort zu vermitteln.

Der Museumsverband wird weiterhin die Museen dahingehend beraten, wie die Belange behinderter Menschen in Hinblick auf Barrierefreiheit in Dauer- und Wechselausstellungen sowie bei museumspädagogischen Angeboten berücksichtigt werden können.

Die Behindertenverbände unterstützen die Museen etwa bei Förderanträgen zur Barrierefreiheit.

Außerdem wird mindestens eine Fortbildung pro Jahr zu unterschiedlichen Aspekten von Barrierefreiheit (Leichte Sprache, Hörtexte, barrierefreie Anfahrtsbeschreibung, barrierefreie Websites etc.) angeboten und eine Informationsveranstaltung zum Thema durchgeführt.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:11

Nachricht vom 16.10.2014Kulturelles Bingen/Rhein 2014Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 27.09.2014 machten die Regionalgruppe Wiesbaden und die Regionalgruppe Mainz bei herrlichem Herbstwetter einen Ausflug nach Bingen/Rhein.

Am Bahnhof in Bingen wurden wir von den Binger Mitgliedern begrüßt. Cita und Heinz hatten den Ausflug geplant und übernahmen die Führung.

Als erstes ging es zum Lastenkran von 1487, der noch voll funktionstüchtig ist. Das tolle war, unsere beiden Binger hatten den Schlüssel besorgt, so dass der Kran auch von innen besichtigt werden konnte. Wir erfuhren sehr viel Interessantes über den Kran: seine Geschichte, seinen Aufbau, über die Kranknechte (ein sehr harter Beruf) und die Schifffahrt auf dem Rhein im Wandel der Jahrhunderte. Jährlich, am Tag des Denkmals, wird der Kran in Betrieb genommen und die Binger jungen Männer reißen sich darum, Kranknecht zu spielen, obwohl man für diese Arbeit sehr viel Kraft aufwenden muss. Unsere zwei Binger Mitglieder, die die Führung leiteten, wussten sehr viel zu erzählen.

Vom Kran ging es am Rhein entlang zu den Kulturgärten, wo wir eine kleine Rast im Weinkulturgarten einlegten. Hier erfuhren wir von Heinz sehr viel über den Weinanbau, den Unterschied zwischen Wein aus dem Rheingau und aus Rheinhessen. Es wurde auch vom heiligen Rochus erzählt, woher der „Rochusberg“ seinen Namen hat und zahlreiche Anekdoten von den Rochus-Wallfahrten, die jährlich im August stattfinden. Die „Weinpredigt“ von unserem Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe wurde auch zitiert.

Dann flanierten wir noch ein Stück am Rhein entlang. Wir kamen an einem uralten Baum vorbei, der einen riesengroßen Stammdurchmesser hat. Mindestens vier Personen sind notwendig, um ihn zu umfassen, natürlich haben wir das ausprobiert.

Nun ging es zum Mittagessen in den Gasthof „Zum geschwollenen Herzen“ Zuerst erzählten uns Cita und Heinz, woher der Gasthof seinen Namen hat. Wir stärkten uns mit sehr leckerem Essen, einige probierten die Schnitzel, denn dafür ist der Gasthof berühmt.

Gut gesättigt gingen wir am Rhein entlang zum „Museum am Strom“. Unterwegs erfuhren wir, dass der französische Dichter Victor Hugo (1802 – 1885) einige Zeit in Bingen gelebt hatte, sowie Wissenswertes über das Gelände der Landesgartenschau.

Bevor es ins Museum ging, trugen Cita und Heinz uns noch das "Binger Gedicht" in Mundart vor. Im Museum war eine Führung für uns gebucht. Hier wurde uns 2000 Jahre Bingen nahe gebracht. Natürlich durfte nicht die heilige Hildegard und die Rheinromantik im 19. Jahrhundert fehlen.

Zum Abschluss schlenderten wir gemütlich durch den Park am Mäuseturm zum Bahnhof. Von dort ging es zurück nach Hause.

Wir verbrachten einen schönen, erlebnisreichen Tag, an dem viel erzählt und gelacht wurde.

Nochmals vielen Dank an unsere Binger Mitglieder Cita und Heinz für die kompetente und interessante Führung.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:21

Nachricht vom 22.02.2014Tag der seltenen Erkrankungen 2014Autorin: Roswitha Schweinfurth

Den Seltenen eine Stimme geben

Am Freitag, 21.02.2014 war in Mainz, im Foyer des Stadthauses, Kaiserstr. 3-5, von der ACHSE der „Tag der seltenen Erkrankungen“ veranstaltet worden. 13 Selbsthilfegruppen, aus Hessen und Rheinland-Pfalz stellten sich vor. Die Regionalgruppe Wiesbaden der PRO RETINA Deutschland e. V. war auch vor Ort.

Herr Marek Parowicz von der AHC organisierte in Kooperation mit Herrn Weber, vom Dezernat Gesundheit der Stadt Mainz und der KISS (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe), Frau Elfi Guel Hollweck, Frau Sabine Gemünde und Frau Sabine Silz diesen Tag. Unser Schirmherr war Herr Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz, er wurde vertreten durch Herrn Kurt Merkator, Sozial- und Gesundheits-Dezernent, der die Anwesenden herzlich begrüßte und sie für ihr Engagement lobte.

Zahlreiche Mainzer Bürger informierten sich an den Ständen, wo sie über verschiedene Krankheitsbilder beraten wurden.

Der Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Zeichensetzen, in dem wir auf dem Bahnhofsvorplatz 150 rote, mit Gas gefüllte Luftballons zum Himmel aufsteigen ließen. Das Gemeinschaftsgefühl: „Einer für Alle, Alle für Einen“ wurde gestärkt.

Internet-Seite der Achse (externes Angebot)

Bild vom Start der LuftballonsLuftballonstart am Tag der seltenen Erkrankungen 2014 in Mainz.

Internet-Seite der Achse (externes Angebot)

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:39