Nachrichten der Regionalgruppe Südbayern-München

  • Augsburg: Patiententag in der "Woche des Sehens"

    Die Regionalgruppe Augsburg lädt zum Patiententag am 08.Oktober 2016 ein. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Regionalgruppe Augsburg..

     

  • Symposiumsbeiträge vom 4.6.2016 als CD verfügbar

    Die Vorträge unseres Symposiums vom 4.6.2016 in der Universitäts-Augenklinik München sind jetzt auf CD verfügbar. Sie können über die Geschäftsstelle in Aachen bestellt werden - Kontaktmöglichkeiten siehe hier.

     

  • Infostand der RG zum Europaweiten Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

    Von Lilly Günter


    Am Mittwoch, den 4. Mai 2016 fand wieder der Europaweite Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. Wir waren mit unserem Info-Stand und mit Günter Funk, Peter Kühlein und Karin Langhammer gut vertreten und auch ich war dabei. Leider war der Standort Odeonsplatz nicht günstig. Wir hätten uns einen größeren Ansturm von Interessenten gewünscht!
     

    Günter Funk, Karin Langhammer undn Peter Kühlein am Pro Retina InfotischGünter Funk, Karin Langhammer undn Peter Kühlein am Pro Retina Infotisch

    Dazu kam, dass unser Tisch, zumindest für manche Sehbehinderte, nicht leicht zu finden war. Insgesamt aber wars schon gut, dass wir Präsenz gezeigt haben. Einige Betroffene bzw. Angehörige freuten sich, dass wir für lange und intensive Beratungsgespräche Zeit hatten.

     

  • Ein Besuch der betroffen machte!

    Von Lilly Günter


    14 Mitglieder unserer Regionalgruppe der PRO RETINA folgten am 26. Januar 2016 einer Initiative von Karin Langhammer: ein gemeinsamer Besuch im NS-Dokumentationszentrum München.

    Der würfelförmige Neubau, den wir betraten, ist ganz aus Weißbeton gefertigt und hat große Lamellenfenster. Er steht auf dem ehemaligen Grundstück des „Braunen Hauses“, wie die Parteizentrale der NSDAP genannt wurde, in unmittelbarer Nähe zum Königsplatz.

    Im Erdgeschoss befinden sich tastbare Grundrisse der Ausstellungsflächen und Informationen in Brailleschrift. An den Handläufen der Treppenabsätze wird das jeweilige Stockwerk in Punktschrift angezeigt und im Lift kommen Ansagen über Lautsprecher.

    Der Rundgang beginnt im vierten Stock und führt in das erste Obergeschoss hinunter. Die quadratischen Ausstellungsflächen umgeben einen Kern, in dem die Aufzüge und Treppenhäuser untergebracht sind. Im Untergeschoss gibt es eine Cafeteria.

    Manche mögen sich gefragt haben: „ Was geht uns die NS-Zeit heute noch an?“ oder „Warum gerade München?“. Diese und andere Fragen werden in einer auf vier Geschosse verteilten Dauerausstellung an 33 Themenstationen beantwortet. Fotografien, Dokumente, Texte und Filmprojektionen erschließen und veranschaulichen die Geschichte des Nationalsozialismus in München. Sie beginnen mit dem Ersten Weltkrieg und spannen einen großen Bogen bis hin zum aktuellen NSU- Prozess. Viele Einzelschicksale, Namen, die im kollektiven Gedächtnis der Stadt gespeichert sind, und der Bezug zum eigenen Wohnort durch das Wiedererkennen von Straßen und Plätzen machen Geschichte lebendig. Da wir das Bildmaterial und die Texte nicht oder nur schlecht sehen können, „übersetzte“ uns Frau Dr. von Tiedemann die visuellen Informationen, in dem sie anschaulich und plastisch erzählte, berichtete und vorlas. Dabei standen, bzw. saßen wir jeweils für einige Zeit an ausgewählten thematischen Standorten wie zum Beispiel: „Krieg und Revolution“,  „Die unterschätzte Splitterpartei“, „Machtergreifung in München“, „Das Ende des Rechtsstaates“, „Das Konzentrationslager Dachau“, „Entnazifizierung und Neubeginn“....

    Da wir den über Touchscreen funktionierenden Audioguide nicht nutzen können, möchte ich eine Funktionserweiterung der auditiven Führung anregen, so dass es auch für Blinde und Sehbehinderte möglich wird, sich die Ausstellungsinhalte selbstständig anzueignen. An den Stationen könnte dann die Beschreibung von Fotos und Filmen, und das Vorlesen der ausgestellten Dokumente und Texte direkt aufgerufen werden.

    Bei der Benutzung der ( zwar ästhetisch sehr ansprechenden) hellen Treppe habe ich als Sehbehinderte, die auf starke Kontraste angewiesen ist, eine deutliche Markierung der Treppenstufenränder vermisst. Über eine Nachbesserung würden sich sicher auch viele der älteren Besucher freuen.

    Allen, die diesmal nicht dabei sein konnten, empfehle ich den Besuch dieses Lern- und Erinnerungsortes. Sowohl für die Auseinandersetzung mit unserer jüngeren Geschichte als auch im Sinne des Erkennen und Verstehens von gegenwärtigen Geschehnissen. Die Teilnehmer der Januarunternehmung haben sich einen zweiten Rundgang gewünscht!

    Wir sind übrigens die erste Gruppe von Sehbehinderten und Blinden, die das Dokumentationszentrum seit seinem Bestehen besucht hat. 

    Zum Schluss möchte ich mich bei Karin Langhammer für die gute Organisation und bei Frau Dr. von Tiedemann für die auf uns so einfühlsam abgestimmte Führung bedanken.

  • Wir waren vertreten!


    Von Lilly Günter


    Im Rahmen der Unterschleißheimer Gesundheitstage 2015 waren wir von der PRO RETINA mit einem Infostand vertreten. Erhard Aufderhaar hatte als Initiator und Organisator und als Mitglied im Arbeitskreis Mobilität (AKM) für Plakate, Info- und Demomaterial gesorgt. Am 17. Oktober stand er mit Donata Friederici und mir, Lilly Günther, den Besuchern dieser groß angelegten Gesundheitsmesse Rede und Antwort. Wir hatten neben Plakaten, Flyern und einem Augenmodell auch mehrere Brillen dabei, die unterschiedliche Ausprägungen und Stadien der Sehbehinderung durch Makuladystrophie simulieren.

     

    Manche Interessenten waren sichtlich berührt von dem Erlebnis, nur noch so eingeschränkt sehen zu können. Auch Betroffene blieben bei uns stehen und waren dankbar für ein persönliches Gespräch.

    Die Bandbreite der an diesem Tag vertretenen Organisationen, Einrichtungen und Initiativen reichte von Beratungsstellen für psychische Gesundheit, Wohnen für Hilfe, Cardio-Scan und Suchterkrankungen bis zu etwas obskuren Steinmassagebehandlungen und Kinesiologie für Mensch und Hund.



     
  • 14. Woche des Sehens in Augsburg


    Von Marion Goth, RG Augsburg


    Das diesjährige Motto der 14. Woche des Sehens lautet: „Auf Augenhöhe“.
    Wir informieren und laden Sie sehr herzlich zu unserem Patiententag für seheingeschränkte und blinde Menschen ein.

    Dieser findet am 8. Oktober 2015 im Gesundheitsamt Augsburg, Gruppenräume SHG, Karmelitengasse 11, mit folgenden Themen statt:

    - Hilfsmittelausstellung von 14 bis 18 Uhr
    Sie erhalten fachkundige Beratung zu einem vielfältigen Angebot von optischen und elektronischen Hilfsmitteln für den Alltag, Schule und Beruf.

    - Orientierung und Mobilität von 14 bis 16 Uhr
    Bei Frau Silke Jörgl, Rehabilitationslehrerin für Blinde und Sehbehinderte, erfahren Sie alles zum Thema Mobilität. Wer trägt die Kosten, wie wird Ihnen geholfen, wie erhalten Sie mehr Sicherheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität in jedem Alter. Sehende erfahren alles über den richtigen Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen.

    - Brailleschrift Workshop von 16 bis 17 Uhr
    Sie erhalten Einblick in die Entstehung und Anwendung der Blindenschrift. Testen Sie Ihre Sinne und wie es sich anfühlt, „wenn Papier die Pünktchen kriegt“. Der Workshop ist sowohl für hochgradig sehbehinderte/blinde Menschen als auch für Interessierte geeignet.
    Bitte melden Sie sich für den Workshop bis 05.10. bei Marion Goth,, Tel. 08 21 - 44 12 12, an.

    Ansonsten ist für den Patiententag keine Anmeldung erforderlich. Im beigefügten Veranstaltungsprogramm finden Sie weitere Einzelheiten, u. a. auch die Ausstellerfirmen sowie sämtliche Kontaktdaten.

    Brailleschriftkurse in Voll- und Kurzschrift

    Ort: Gesundheitsamt Augsburg, Gruppenraum SHG, Karmelitengasse 11
    Ab November haben Sie wieder die Möglichkeit an einem Blindenschriftkurs teilzunehmen. Der Kurs wendet sich an späterblindete und hochgradig sehbehinderte Menschen, die unabhängig vom Alter die Blindenschrift erlernen möchten. Sie lernen mit den Fingern das Lesen der Vollschrift (Alphabet und einige Lautkürzungen), das Schreiben an der Punktschriftmaschine und mit der Sticheltafel. Die erworbenen Fähigkeiten können Sie im Alltag vielseitig einsetzen, z. B. zum Beschriften von Haushaltsgegenständen. Zum „Schnuppern“ eignet sich der Brailleschrift Workshop beim Patiententag am 8. Oktober.

    Für Fortgeschrittene bietet ein Kurzschriftkurs die Möglichkeit Kenntnisse aufzufrischen und die Lesegeschwindigkeit zu optimieren.

    Beide Brailleschriftkurse finden 1 x wöchentlich am Montagvormittag für die Dauer von einem halben bis dreiviertel Jahr statt. Es entfallen ca. 30,- € Materialkosten.

    Anmeldung: Bis zum 8.10. bei Marion Goth,
    Kursleiterin, Tel. 08 21 - 44 12 12.

    Wir freuen uns auf Sie in Augsburg!
    Mit freundlichen Grüßen
    Marion Goth mit Team
    Ansprechpartnerin RG Augsburg

  • Vegi – Day in der Uni-Augenklinik!


    Von Lilly Günther


    Am Freitag, den 17. April 2015 kamen etwa 30 Mitglieder und einige Gäste zu unserem Regionaltreffen zusammen. Ort des Geschehens: die Universitäts-Augenklinik.

    Brigitte Mielke begrüßte Vortragende und Teilnehmer und stellte die Programmpunkte vor. Dann wies sie u.a. auf den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hin. Auch wir von der PRO RETINA werden am 5. Mai auf dem Marienplatz vertreten sein.

    Im Winter ist ein Erste-Hilfe-Kurs angedacht. Interessenten können sich noch melden.

    Karin Langhammer erinnerte an den kürzlich gefeierten runden Geburtstag von Brigitte und sprach voller Anerkennung über deren Arbeit als Leiterin der Regionalgruppe und Mitglied des Leitungsteams.

    Als nächster Redner informierte Professor Dr. Rudolph über aktuelle Studien auf dem Gebiet der Ophtalgenetik und neue gentherapeutische Ansätze. Die Diagnostik mache große Fortschritte. An der Entstehung der RP seien über 50 Gene beteiligt und es gäbe über 100 Mutationen. Kliniken und Forschergruppen seien inzwischen weltweit vernetzt. Zum Schluss betonte er noch seine große Verbundenheit mit unserer Regionalgruppe.

    Dann referierte Klaus Blattert, unser Berater für Soziale Fragen, die neuesten Entwicklungen auf seinem Gebiet. Die Zusammenfassung seiner Informationen ist auf unserer Homepage, die von Clemens Rüttenauer betreut wird, nachzulesen.

    Kernstück, (oder sollte man besser „Filetstück“ sagen?) des Programms war der Vortrag von Dr. med. A. Wölfel, Facharzt für Innere Medizin, Homöopathie und Naturheilverfahren, Krankenhaus für Naturheilverfahren in München Harlaching, zum Thema „Gesunde Ernährung“.

    Angenehm fern von „gesundheitsapostelischem Missionseifer“ bot uns Dr. Wölfel einen spannenden, höchst informativen und undogmatischen Vortrag, dessen inhaltliche Fülle ich auch nicht annähernd wiedergeben kann. Günther Funckes Frage nach einem Skript oder Buch musste der Ernährungsexperte leider verneinen. Es gibt aber ab und zu die Gelegenheit, ihn im Radio zu hören als Gast von Dr. Marianne Koch in der B2 Sendung „Das Gesundheitsgespräch“ ( samstags nach den 12 Uhr-Nachrichten).

    Dr. Wölfel, der Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie Asthma und Rheuma behandelt, steht für die Integration der Naturheilverfahren in die Schulmedizin. Er sieht sich in der Tradition von Kneipp und Birchler und interessiert sich für Lebensgestaltung und Salutogenese, also die Frage nach den Voraussetzungen für ein gesundes Leben.
    Beim heutigen Essen kann man von gleichzeitig bestehender Überernährung und Mangelernährung sprechen. Der scheinbare Widerspruch klärt sich im Laufe des Vortrags auf.

    In Kürze zusammengefasst:

    Die erlaubten Nahrungsmittelzusatzstoffe greifen negativ in den Entzündungsstoffwechsel des Körpers ein.

    Vier Todsünden: zu viel, zu süß, zu salzig, zu fett.

    Dabei zu wenig essentielle Nahrungsinhaltsstoffe, da die industrialisierte Verarbeitung von Nahrungsmitteln sehr verbreitet ist. „Convenience food“.

    70 Millionen Euro jährliche Kosten wegen ernährungsbedingter Erkrankungen.

    Der heilende Verzicht.

    Vollwerternährung. Hülsenfrüchte, Kohlarten, Vollkornprodukte, z.B Mehl Type 1050 oder 1800 ( mit Keim und Randzonen).

    Wir essen zu viel Eiweiß.

    Gut: Ungesättigte Fette in pflanzlichem Eiweiß, z.B. Soja, kaltgepresste Öle, sonnengereifte Tomaten in jeder Verarbeitungsform, Currypulver, Granatapfelsaft, Paranüsse.

    Vor dem warmen Essen einen Rohkostteller.

    Reduzieren von/ oder Verzicht auf Wurst und Fleisch.

    So kann man den Stoffwechsel auch bei degenerativen Erkrankungen, bei Entzündungsprozessen positiv beeinflussen.

    „Leben Vegetarier gesünder?“ fragte Dr. Wölfel im Rahmen seiner Powerpoint-Präsentation in die Runde. „Ja,“ beantwortete er selbst augenzwinkernd die Frage, „wenn sie kleine Sünden begehen....“


 

  • Neues aus der Sozialgesetzgebung

    Anlässlich des Regionalgruppentreffens am 17.04.2015 berichtete Klaus Blattert über Neues aus der Sozialgesetzgebung:

    Rundfunkbeitrag
    Ab 01.04.2015 senkt sich der Rundfunkbeitrag von 17,97 € auf 17,50 €/quartal. Dauerauftrag bei der Bank anpassen.

    Rentenerhöhung Ab 01.07.2015 erhöht sich die Rente um 2,1%. Entsprechend erhöht sich das Blindengeld ebenfalls um 2,1 %.

    Beiblatt für Freifahrten
    Das ZBFS schickt das Beiblatt für unentgeltliche Beförderung im Personenverkehr vor Ablauf der jeweiligen Gültigkeitsdauer automatisch zu.

    Sight City Frankfurt
    Größte Fachmesse für Blinden- und Sehbeinderten-Hilfsmittel in Deutschland. Vom 20 – 22.05.2015 Frankfurt Sheraton Hotel. Von 10 – 18 Uhr.

    Pflegeversicherung
    Seit 01. Januar 2015 erhalten Pflegebedürftige und deren Familien deutlich mehr Hilfen und bessere Leistungen - auch bei Demenz.

    • Mehr Geld für häusliche Pflege, wenn die Angehörigen die Pflege übernehmen. Es kann Pflegegeld und auch Pflege-Sachleistungen kombiniert werden.
    • Bessere Tagespflege - Anspruch auf eine Teilstationäre Tagespflege.
    • Hilfsmittel beantragen - Geld für Pflegehilfsmittel wie Geräte, Handschuhe usw. kann beantragt werden. 40,-- €/Monat unabhängig von der Pflegestufe.
    • Hilfe im Urlaub - Möchte eine private Pflegeperson Urlaub nehmen oder wird krank, übernimmt die Pflegekasse für max. 6 Wochen die Kosten einer Ersatzpflege. 1.612,-- €/Monat unabhängig von der Pflegestufe.
    • Hilfe für Kurzzeit-Pflege - Viele Pflegebedürftige benötigen nur kurze Zeit vollstationäre Pflege. Für die Kurzzeit-Pflege gibt es max.für bis zu 4 Wochen 1.612,-- € je Jahr Geld. Unabhängig von der Pflegestufe.
    • Betreutes Wohnen - Neue Wohnformen wie Senioren-WG oder Pflege-WG entlasten die Angehörigen. Auch dafür können jetzt zusätzlich Gelder beantragt werden. 205,-- €/Monat unabhängig von der Pflegestufe.
    • Mehr Geld für einen Pflegedienst - Pflege-Sachleistungen können für einen Pflegedienst verwandt werden, wenn Zuhause versorgt wird. Zusätzl. Kann Pflegegeld beantragt werden.
    • Hilfe in einem Heim - Wenn Pflegebedürftige in einem Heim leben und dort versorgt werden, haben sie Anspruch auf diese Leistungen, auch bei Demenz.
    • Ganz interessant ist die Pfflegestufe 0 für Demenzkranke. Hier kann für die Hilfe im Urlaub und die Hilfe für Kurzzeit-Pflege die 1.612,-- €/Monat von der Pflegekasse übernommen werden, ohne das der Demenzkranke eine offizielle Pflegestufe hat. Ebenfalls besteht der Anspruch auf Hilfsmittel in Höhe von 40,-- €/Monat. Eine Begutachtung durch einen Arzt ist erforderlich.
    • Für den Umbau der Wohnung oder Anschaffung eines Treppenlifts können Pflegebedürftige jetzt zusätzlich Unabhängig von der Pflegestufe bis 4.000,-- € beantragen.
    • Neue Familien-Pflegezeit - Arbeitnehmer haben jetzt bessere Rechte, wenn sie sich kurzfristig um Angehörige kümmern müssen.
    • Anspruch auf 10 bezahlte Tage für z.B. das organisieren einer Pflegeeinrichtung.
    • Die Erwerbstätigkeit kann man bis zu 6 Monate aufgeben oder reduzieren. Gleichzeitig besteht das Recht auf eine Rückkehr an den Arbeitsplatz.
    • Jeder kann die Arbeitszeit bis zu 24 Monate lang reduzieren. Es müssen nur noch 15 Stunden im Monat gearbeitet werden. Für den Lohnausfall besteht der Anspruch auf ein zinsloses Darlehen durch das Bundesamt für Familie.
  • Was haben Engelsflügel, ein Schakal und das Nachtgewand von Günter Kretschmer mit dem Münchner Volkstheater zu tun?

    Von Lilly Günther
     

    Am Dienstag, den 27. Januar 2015 fanden sich 12 Mitglieder unserer Regionalgruppe zu einer Führung im Münchner Volkstheater ein. Frau Osterhammer, die im Management des Theaters arbeitet, führte uns zunächst in den kleinen Vorstellungsraum: wenige, ansteigende Sitzreihen, die Bühne ebenerdig, dunkle Wände, abgestellte große Kisten. Sie gab uns eine anschauliche und informative Einführung in die Geschichte und Gegenwart dieses jungen Theaters.

    Der ZuscherraumAlle lauschen gespannt

    Es wurde 1983 gegründet, und im Haus des Bayerischen Fußballverbandes untergebracht. Es bekommt im Gegensatz zu den Kammerspielen (30 Millionen Euro) „nur“ acht Millionen an Subventionen. Bedeutende Namen, wie Gustl Bayrhammer, Maria Singerl, Ruth Drexel, Veronika Fitz sind hier in guter Erinnerung Seit 2002 ist Christian Stückl sehr erfolgreich als Intendant tätig. Der Spielplan bietet mit bayerischen Stücken („Der Brandner Kasper“), Musiktheater („Die Dreigroschenoper“), Klassischem, gerade neu: „Nathan Der Weise“ und Zeitgenössischem wie „Arabboy“ eine große Bandbreite an Aufführungen. Ein junges Ensemble und die Gastregisseure sorgen für frische Ideen. Zum Produktionsteam gehören auch Musiker und Videokünstler.Wir staunten als wir von nur 7-8 Wochen Probezeit für ein neues Stück hörten! Es gibt keine Doppelbesetzungen, deshalb kam es in dieser Spielzeit schon zu sieben Ausfällen. Durch unsere Zwischenfragen erfuhren wir was „Schnürboden“ bedeutet ( wer es erfahren will, sollte bei Brigitte Mielke nachfragen), und dass es leider keine Audio-Deskription gibt.

    Dann befanden wir uns plötzlich in einem riesigen Kubus, dessen Vorderseite sich zu einer erhöht liegenden, tief in den Raum erstreckenden Bühne öffnete. Im Hintergrund arbeiteten Handwerker und Techniker. Wir standen zwischen der Rampe und einer Vielzahl an ansteigenden Sitzreihen, ließen den Saal auf uns wirken, rochen die kühle, etwas staubige Luft und erfassten einen „space“, einen Welt-Raum, denn am Abend würde hier aus der Dunkelheit ein heller, von Stimmen, Musik und Bewegungsgeräuschen erfüllter Bühnenkosmos entstehen. Schließlich landeten wir über verwinkelte Gänge und schmale Treppen in einer Garderobe. Hier gab es etwas zum Anfassen. Die Maskenbildnerin brachte Schätze aus ihrem Fundus: eine Braunbär-Maske, Brusthaartoupes, einen Schakalkopf (!), Engelsflügel zum Anschnallen (!) und, ja, ein schneeweißes, von aberwitzig vielen Rüschchen bedecktes Kostüm aus der Dreigroschenoper.

    Die MaskenprobeDie Maskenprobe

    Beim eingehenden Befühlen dieses zarten Traumes rief Günter Kretschmer aus: „Das erinnert mich an mein Nachtgewand! Das sieht genauso aus.“(!) Nach der Auflösung des im Titel aufgegebenen Rätsels bleibt mir am Ende nur noch , mich bei Brigitte Mielke für die Organisation und bei den anderen Teilnehmern für die gute Stimmung zu bedanken. Den Ausflug rundeten wir mit einem gemeinsamen Essen ab.

  • Sicherheitsschulung an der U-Bahn in München

    Ein Bericht von Gregor Cordes

    Ich habe am 4. November an einer U-Bahn-Sicherheits-Schulung teilgenommen, die federführend von der MVHS (Münchner Volkshochschule) in Zusammenarbeit mit der MVG (Münchener Verkehrsbetriebe) und dem BBSB durchgeführt wurde.
    Gerne möchte ich Euch/Ihnen meine Erfahrungen mitteilen und Euch/Sie ermutigen, einmal selbst als Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel an einer Sicherheits-Schulung teilzunehmen.
    Da der normale Fahrtbetrieb nicht beeinträchtigt werden darf, fand die Schulung nach der Hauptverkehrszeit statt. Treffpunkt war somit erst um 20:30 Uhr am Gleis 3 der U-Bahn-Station Olympiazentrum. Dieses Gleis wurde für den allgemeinen Verkehr gesperrt und es stand ein U-Bahn-Zug der C-Serie (jene Einheit, in der man von vorne bis hinten durchgehen kann) bereit. Der Stromabnehmer dieses Gleises wurde ebenfalls aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen.
    Ein versierter Mitarbeiter der MVG führte die sieben Teilnehmer in den Zug. er macht diese Schulungen seit vielen Jahren nicht nur für unseren Personenkreis, sondern auch für Senioren über die Alten- und Senioren-Zentren (ASZ) aber auch bei Kindern aus Kindergärten. Er beschrieb die Notfalleinrichtungen im Zug und wo sie zu finden sind. Jeder Teilnehmer hatte anschließend die Möglichkeit, selbst die Notbremse zu ziehen und zu üben, wie die Nachfolgende Kontaktaufnahme über die Sprechanlage zum Fahrer funktioniert und was dabei zu beachten ist. Ebenso wurde die Entriegelung der Tür über den Nothebel ausprobiert. Ausdrücklich wies er auf die Gefahren hin, die bei der Betätigung dieses Hebels zur Türöffnung bestehen. Auch die Notfälle, die zur Benutzung der Notfall Einrichtungen in den Zügen rechtfertigen, wurden angesprochen. Fragen der Teilnehmer zu den Folgen einer widerrechtlichen Benützung der Notfalleinrichtungen blieben nicht unbeantwortet.
    Die Erkundung der U-Bahn-Einstiege wurden durch die anwesende O&M-Trainerin beratend unterstützt.
    Der Zweite Teil der Schulung ermöglichte es, über eine Treppe am Ende des Bahnsteiges ins Gleisbett zu gehen. Aus dieser Perspektive stand man vor der gut vier Meter hohen U-Bahn. Die Bahnsteig kante befand sich in rd. 1.20 Metern. Der vom Gleisbett erreichbare Schutzraum entlang des gesamten Bahnsteiges konnte erkundet werden.
    Ist man ins Gleisbett gestürzt, sind die Chancen sehr groß, sich vor einer einfahrenden U-Bahn zu retten. Die Schulung zeigt auf, wie die Sicherheitseinrichtungen zum eigenen Schutz genutzt werden können.
    Im letzten Teil der Schulung, die bis kurz vor halb elf dauerte, zeigte uns der MVG-Mitarbeiter die Notrufsäule am Bahnsteig und wie sie von uns und anderen Passanten richtig genutzt wird.
    Übrigens, die Sprechanlage an den Türen der U-Bahn und S-Bahn darf jederzeit auch dazu genutzt werden, den Fahrer darauf hinzuweisen, das Haltestellen nicht angesagt wurden. Zur Ansage der Haltestellen ist der Zugführer verpflichtet und wenn dies nicht erfolgt, dürfen wir die Sprecheinrichtung ohne Bedenken nutzen.
    Aber diese Informationen können Sie direkt bei den Schulungen der MVG (U-Bahn) und des MVV (S-Bahn) erfragen und ausprobieren. Die Sicherheits-Schulungen werden in regelmäßigen Abständen angeboten. Fragen Sie einfach bei der M-VHS nach (Telefon 089 302008) oder auch beim BBSB (089 55988111).
    Ich stehe gerne für Rückfragen zur Verfügung. Ihr Gregor Cordes

  • mit der MVG (Münchener Verkehrsbetriebe) und dem BBSB durchgeführt wurde. Gerne möchte ich Euch/Ihnen meine Erfahrungen mitteilen und Euch/Sie ermutigen, einmal selbst als Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel an einer Sicherheits-Schulung teilzunehmen. Da der normale Fahrtbetrieb nicht beeinträchtigt werden darf, fand die Schulung nach der Hauptverkehrszeit statt. Treffpunkt war somit erst um 20:30 Uhr am Gleis 3 der U-Bahn-Station Olympiazentrum. Dieses Gleis wurde für den allgemeinen Verkehr gesperrt und es stand ein U-Bahn-Zug der C-Serie (jene Einheit, in der man von vorne bis hinten durchgehen kann) bereit. Der Stromabnehmer dieses Gleises wurde ebenfalls aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen. Ein versierter Mitarbeiter der MVG führte die sieben Teilnehmer in den Zug. er macht diese Schulungen seit vielen Jahren nicht nur für unseren Personenkreis, sondern auch für Senioren über die Alten- und Senioren-Zentren (ASZ) aber auch bei Kindern aus Kindergärten. Er beschrieb die Notfalleinrichtungen im Zug und wo sie zu finden sind. Jeder Teilnehmer hatte anschließend die Möglichkeit, selbst die Notbremse zu ziehen und zu üben, wie die Nachfolgende Kontaktaufnahme über die Sprechanlage zum Fahrer funktioniert und was dabei zu beachten ist. Ebenso wurde die Entriegelung der Tür über den Nothebel ausprobiert. Ausdrücklich wies er auf die Gefahren hin, die bei der Betätigung dieses Hebels zur Türöffnung bestehen. Auch die Notfälle, die zur Benutzung der Notfall Einrichtungen in den Zügen rechtfertigen, wurden angesprochen. Fragen der Teilnehmer zu den Folgen einer widerrechtlichen Benützung der Notfalleinrichtungen blieben nicht unbeantwortet. Die Erkundung der U-Bahn-Einstiege wurden durch die anwesende O&M-Trainerin beratend unterstützt. Der Zweite Teil der Schulung ermöglichte es, über eine Treppe am Ende des Bahnsteiges ins Gleisbett zu gehen. Aus dieser Perspektive stand man vor der gut vier Meter hohen U-Bahn. Die Bahnsteig kante befand sich in rd. 1.20 Metern. Der vom Gleisbett erreichbare Schutzraum entlang des gesamten Bahnsteiges konnte erkundet werden. Ist man ins Gleisbett gestürzt, sind die Chancen sehr groß, sich vor einer einfahrenden U-Bahn zu retten. Die Schulung zeigt auf, wie die Sicherheitseinrichtungen zum eigenen Schutz genutzt werden können. Im letzten Teil der Schulung, die bis kurz vor halb elf dauerte, zeigte uns der MVG-Mitarbeiter die Notrufsäule am Bahnsteig und wie sie von uns und anderen Passanten richtig genutzt wird. Übrigens, die Sprechanlage an den Türen der U-Bahn und S-Bahn darf jederzeit auch dazu genutzt werden, den Fahrer darauf hinzuweisen, das Haltestellen nicht angesagt wurden. Zur Ansage der Haltestellen ist der Zugführer verpflichtet und wenn dies nicht erfolgt, dürfen wir die Sprecheinrichtung ohne Bedenken nutzen. Aber diese Informationen können Sie direkt bei den Schulungen der MVG (U-Bahn) und des MVV (S-Bahn) erfragen und ausprobieren. Die Sicherheits-Schulungen werden in regelmäßigen Abständen angeboten. Fragen Sie einfach bei der M-VHS nach (Telefon 089 302008) oder auch beim BBSB (089 55988111).
  • Informationen aus dem Breich Soziales, zusammengestellt und vorgetragen von Herrn Klaus Blattert auf der RG-Versammlung vom 17.10.2014

    E-Mail-Kontakt mit Klaus Blattert
    Mütterrente
    Frauen, die bisher keine eigene Altersrente bekommen und Kinder haben die vor 1992 geboren sind, sollten sich bei der Deutschen Rentenversicherung beraten lassen. Durch die sogenannte Mütterente kann es sein, daß diese Frauen die Mindestvoraussetzung von 5 Jahren erfüllen. Oft ist eine Nachzahlung für fehlende Monate sinnvoll, um Anspruch auf die Regelaltersrente zu haben.
    Nachteilausgleich in Form von Geld
    In Bayern gibt es derzeit das Blindengeld 544,-- €/Monat. Die Blindenhilfe rd. 1/3 höher als das Blindengeld aber Einkommens- und Vermögensabhängig. Das Taubblindengeld 1.088,-- €/Monat. Ein Gehörlosen und Sehbehindertengeld wie in anderen Bundesländern gibt es in Bayern nicht.
    Parkausweis "International"
    Dieser Blaue Ausweis mit Foto berechtigt zum Parken auf den Behinertenparkolätzen auch im Ausland. Merkzeichen aG oder Bl im Schwerbehindertenausweis genügt zur Beantragung.
    Parkausweis "BY"
    Dieser Dunkelblaue Ausweis gilt nur in Bayern und berechtigt zum Parken auf den Behindertenparkplätzen.
    Merkzeichen G und B und ein GdB von mind. 80 allein für Funktionsstörungen an den unteren Gliedmaßen im Schwerbehindertenausweis sind Voraussetzungen für die Beantragung.
    Merkzeichen G und B und ein GdB von mind. 70 allein für Funktionsstörungen an den unteren Gliedmaßen und gleichzeitig ein GdB von mind. 50% für Funktionsstörungen des Herzens oder der Atmungsorgane sind Voraussetzung für die Beantragung.
    Parkausweis "Bund"
    Dieser Orange Ausweis ist für besondere Gruppen und gilt in allen Bundesländern und berechtigt nicht zum Parken auf den Behindertenparkplätzen. Ein GdB von mind. 60% aufgrund Erkrankung an Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa oder ein GdB von mind. 70 bei künstlichem Darmausgang und gleichzeitig künstlicher Harnableitung sind Voraussetzung für die Beantragung.
    Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis
    G = erhebliche Gehbehinderung. Vergünstigte oder unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr. KfZ Steuerermäßigung.
    aG = außergewöhnliche Gehbehinderung. Vergünstigte oder unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr. KfZ Steuerbefreiung. Parkerleichterung.
    B = Begleitperson. Unentgeltliche Beföderungen einer Begleitperson im öffentlichen Personenverkehr.
    Bl = Blind. Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr. KfZ Steuerbefreiung. Parkerleichterung.
    H = Hilflos. Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr. KfZ Steuerbefreiung. Vergünstigungen bei der Steuer.
    GL= Gehörlos. Vergünstigte oder unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr oder KfZ Steuerermäßigung.
    RF = Rundfunkbeitragspflicht. Berechtigt zur Ermäßigung der Rundfunkbeitragspflicht aus gesundheitlichen Gründen. Blind oder Sehbhindert mit einem GdB von mind. 60%. Gehörlos oder Hörgeschädigt mit einem GdB von mind. 50%. Ein GdB von mind. 80 wenn aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigung an öffentlichen Veranstaltungen nicht ständig teilgenommen werden kann.
    Für die unterschiedliche Staffelung des GdB gibt es bei der Einkommenssteuererklärung Pauschbeträge.
  • Großes Tamtam im Münchner Stadtmuseum

    Am 18. Juni konnte eine kleine Gruppe aus der Pro-Retina-Regionalgruppe Südbayern-München an einer sehr interessanten Führung durch das Soundlab im Münchner Stadtmuseum teilnehmen.

    Dort sind etwa 6000 unterschiedliche Musikinstrumente nicht nur hinter Glas zu sehen, sondern teilweise auch zu hören, abzutasten und sogar selbst zu spielen. Das Besondere an dieser Führung war, dass der Leiter des Soundlab, Herr Dr. András Varsányi die Geschichte der Musikinstrumente, ihren Aufbau und ihre Funktionsweise nicht nur sehr anschaulich erklärte, sondern sie auch persönlich - manchmal im Duo mit einer jungen Musikerin - eindrucksvoll vorspielte.

    Das Repertoire reichte vom Xylophon, Metallophon über die afrikanische Schlitztrommel, mit der Nachrichten übermittelt wurden, bis zu sehr exotisch klingenden Metallinstrumenten aus Asien, deren Namen man sich als laie kaum merken kann. Beeindruckend war auch die Vorführung eines über hundert Jahre alten mechanischen Musikwerks, das durch ein Zwei-Cent-Stück in Gang gesetzt wurde, ebenso wie die Demonstration eines großen Orchestrions.

    Brigitte am   GerätDr. Brigitte Mielke an einem außergewöhnlichen Musikinstrument

    Die Teilnehmer konnten bei vielen Stationen der Führung selbst mitmachen und Klänge erzeugen oder fühlen, wie beispielsweise ein Gong schwingt.
    Am Ende gabs dann das große Tamtam, das ein gewaltiges Donnergrollen erzeugen kann.
    Max Schlammer

    Weitere Informationen im Internet

  • Informationen aus dem Breich Soziales, zusammengestellt und vorgetragen von Herrn Klaus Blattert auf der RG-Versammlung vom 21.03.2014

    E-Mail-Kontakt mit Klaus Blattert
    Mütterrente

    Ab 01.07.2014 bekommen Mütter deren Kinder vor 1992 geboren sind je 1 Rentenpunkt pro Kind zugesprochen. Das sind unrd 28 € pro Monat. Ein Antrag muss nicht gestellt werden. Die Deutsche Rentenversicherung setzt das automatisch um.

    Altersrente

    Wer 45 Jahre beschäftigt war, kann mit 63 Jahren ohne Abschläge in die Altersrente gehen.

    Erwerbsminderungsrente

    Wer neu in die Erwerbsminderungsrente geht bekommt 2 Beschäftigungsjahre zusätzlich zugesprochen. (Zurechnungszeit) Mit einer "Günstigerprüfung" wird verhindert, dass sich die letzten vier Jahre vor der Erwerbsminderung negativ auf die Rentenhöhe auswirken.Damit erhöht sich die Rente im Durchschnitt um 40 € pro Monat.

    Rundfunkbeitrag

    Ab 01.01.2015 wird der Rundfunkbeitrag von 17,98 € pro Monat um 0,48 € auf 17,50 € pro Monat reduziert.

    SEPA Umstellung

    Die neue IBAN-Nummer ist 22-stellig. Die ersten beiden Zeichen sind DE, gefolgt von einer zweistlligen Prüfziffer, dann folgt die 8-stellige Bankleitzahlt und anschließend die 10-stellige Kontonummer.

    SightCity Frankfurt

    Vom 14.bis 16.05.2014 findet die Hilfmittelausstellung für Sehbehinderte und Blinde Menschen statt. Viele medizinische Vorträge werden zusätzlich angeboten. Genaues Programm in der Retina aktuell.

  • Der besondere Museumsbesuch

    Zum Jahresanfang 2014 gab es für interessierte Mitglieder der Regionalgruppe Südbayern/München gleich einen Paukenschlag. Der Besuch des Ägyptischen Museums bildete den Auftakt einer Reihe von schönen und interessanten Veranstaltungen des Kalenderjahres. Zu diesem Besuch trafen sich 18 Mitglieder am 14.01.2014 gegen 11:00 Uhr vor dem Ägyptischen Museum. Trotz des kalten und regnerischen Wetters war die Atmosphäre unter den Teilnehmern von Fröhlichkeit geprägt, mit einer gewissen Vorfreude auf das ge¬meinsame Gruppenerlebnis von Sehbehinderten und Blinden.

    Die Führung durch das Museum fand in zwei Gruppen statt, um für alle Teilnehmer optimale Bedingungen zu schaffen. Das Museum für ägyptische Geschichte und Kultur ist auch gut auf Menschen mit Behinderung vorbereitet. So gibt es Fahrstühle, die gerade für Sehbehinderte von Vorteil sind, um die doch ungleiche Stufenbeschaffenheit im Museum zu umgehen. Auch waren Markierungen auf den Fußböden der doch teilweise recht unterschied¬lich beleuchteten Räume vorhanden. Es handelte sich allerdings nicht um blinden- und sehbehindertengerechte Leitsysteme.

    Viel Interessantes durften die Teilnehmer über die Geschichte, die Handwerkskunst und die religiösen Rituale des alten Ägyptens erfahren. Alle Führungsteilnehmer durften auserwählte Skulpturen berühren, damit die filigrane Handarbeit gewürdigt werden konnte. Besonders bemerkenswert war, dass die Museumsführerin die ägyptische Schrift einer Tontafel für uns vorlas. Das Anschauungsmaterial wurde mit den Händen berührt. Zu den Materialien gehörten Leinenstoff, Kohle und Gesteine.

    Skulptur und   BesucherinBesucherin betastet Skulptur

    Durch die etwas komplizierten Raumaufteilungen und labyrinthartigen Gänge hatte ich als Sehbehinderte leichte Orientierungsschwierigkeiten, was sich aber wieder relativierte da jeder Besucher genügend Zeit hatte, sich von einem Ausstellungsraum zum nächsten zu bewegen.

    Am Ende der Führung trafen sich beide Gruppen im Foyer des Ägyptischen Museums wieder, so konnte der gemeinsame schöne Vormittag in einem italienischen Restaurant beendet werden. Besonders hervorheben möchte ich die hervorragende Organisation des Museumsbesuches, ein besonderer Dank geht daher an alle Organisationsmitwirkenden, welche einen solchen Besuch erst ermöglichen konnten.
    Uta Schulz

Zum Seitenanfang

Zuletzt geändert am 03.10.2016 20:07