Nachrichten der Regionalgruppe Karlsruhe

Nachrichten aus Karlsruhe

Aktuelles:

Achtung: Die Treffen des Jungen Forum im September und Oktober finden im Restaurant Lehners Wirtshaus, Karlstrasse 21a in Karlsruhe statt.
Diese erreicht man über die Linie 4 von der Haltestelle Europaplatz aus. Wer hierzu Fragen hat, kann sich natürlich auch gerne bei Maria-Luise Wipfler (Tel.: (0 72 43) 20 22 6 und (01 51) 59 22 86 93) melden.

Vom 15. bis 17. September findet wieder das beliebte Seminar "Politische Bildung und Kommunikation" in Bad Herrenalb statt. Referent ist Coach und Politikberater Robert Hein. Für Anmeldungen und Fragen steht Maria-Luise Wipfler (0 72 43) 20 22 6 und (01 51) 59 22 86 93) gerne zur Verfügung.

Am 22. Oktober macht das Junges Forum einen Ausflug zum Gate, dem großen Abenteuerturm in Ettlingen.


Nachlese:


Ausflug am 24. Juni 2017

Am 24.06. fand der alljährliche Ausflug des jungen Forums statt. Dieses Mal ging es nach Bad Wildbad auf den Baumwipfelpfad. Die Holzkonstruktion führte uns über 1,2 km durch die Wipfel des Schwarzwaldes und bot dabei einige Umwege für Abenteuerlustige über wackelnde Balken und Seile. Wir erhielten eine Führung, bei der wir viel erfuhren über die verschiedenen Nadelbäume und die Forstwirtschaft, über die verschiedensten Schädlinge mit den absonderlichsten Namen und die Eskapaden paarungswilliger Auerhähne. Anschauliche Erklärungen sowie herumgereichte oder taktile Beispiele ermöglichten eine umfassende Erfahrung für alle. Der Pfad endete auf einem angeschlossenen Aussichtsturm in 805 Metern Höhe mit einer großartigen Aussicht und einer spektakulären Rutschpartie für die Mutigsten. Bei sehr gutem Essen im Restaurant Auerhahn ließen wir die Wanderung schließlich gemütlich ausklingen und beendeten den Tag mit vielen schönen Gesprächen. (Bericht von Fabian Schmidt)

Führung beim SWR am 3. Juni 2017

Im Rahmen einer Führung beim SWR in Baden-Baden konnte das JungeForum spannende Einblicke in und hinter die Kulissen des Fernsehens gewinnen. Nach einem kleinen Picknick neben dem Garten der Sendung „Kaffee oder Tee“ durften wir in der Studioküche des „ARD Buffets“ und den Wohnräumen der „Fallers“ stöbern und erfuhren Interessantes zu den technischen Hintergründen der Dreharbeiten solcher Serien und Produktionen wie dem „Tatort“. Den Abschluss des zweieinhalbstündigen Rundgangs bildeten die Werkstätten und der Requisitenfundus, der neben den SWR-eigenen Sendungen auch Theater und andere öffentlich-rechtliche Sender ausstattet. Die gewonnenen Eindrücke konnten wir zusammen mit griechischen Spezialitäten bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich sacken lassen, bevor wir wieder die Heimreise nach Karlsruhe antraten.

Vorstellung der OrCam beim Jungen Forum am 22. April

Bei unserem regelmäßigen Treffen in Rüppurr war im April Dario Madani von der Firma Vistac zu Gast und präsentierte uns die OrCam, eine kleine Kamera, die seitlich am Brillenbügel befestigt werden kann und unter anderem als mobiles Lesegerät dient. Mit ihrer Hilfe kann der Träger mit dem Finger auf ein Objekt im Blickfeld zeigen, auf dem sich ein Text befindet, den man sich gerne vorlesen lassen würde. Dies funktioniert sowohl für Zeitungen oder andere Texte, die man vor sich liegen hat, als auch für weiter entfernte, ausreichend große Schriftzüge wie zum Beispiel von Straßenschildern.

In der erweiterten Version kann die OrCam auch Fotos von Gesichtern und beliebigen anderen Objekten speichern. Sobald die Kamera diese Gesichter oder Objekte später wiedererkennt, kann sie diese durch den vom Träger aufgenommenen und ebenfalls gespeicherten Namen benennen und somit Gesprächssituationen in größeren Gruppen oder das Auffinden der Lieblingsprodukte im Supermarkt erleichtern.

Seminar „Politische Bildung und Kommunikation“ (24. - 26. Februar, Bad Herrenalb)

Vom 24. bis 26. Februar veranstaltete das JungeForum Karlsruhe in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. das Seminar „Politische Bildung und Kommunikation“ im Haus der Kirche in Bad Herrenalb. Als Referent begeisterte uns Kommunikationstrainer und Politikberater Robert Hein (www.robert-hein.de) mit seinen Einblicken in politische und gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen.

Im Themenblock Kommunikation wurden zunächst in Gruppenarbeit die unterschiedlichen Wege und Möglichkeiten zur Kommunikation mit Mitmenschen (persönliches Gespräch, E-Mail, Telefon, etc.) näher beleuchtet und diskutiert, welche Vor- und Nachteile diese auch unter Berücksichtigung der Sehbehinderung bieten. Im Anschluss wurde tiefer darauf eingegangen, welche Wirkung die Wahl des Kommunikationswegs auf das Gegenüber aber auch auf das Erreichen bestimmter Ziele hat, und wie man entsprechend der Situation den richtigen Weg erkennen kann.

Von privaten Unterhaltungen, über berufliche Verhandlungen, bis hin zu politischen Debatten, ist es wichtig zu erkennen, wie sich unterschiedliche Gesprächsarten voneinander unterscheiden und die eigene Herangehensweise an solche Gespräche entsprechend angepasst werden muss. Daher wurden im Rahmen des Seminars beispielsweise auch Argumentationstechniken theoretisch und in Form von Rollenspielen ausführlich behandelt.

Die Art und Weise der Kommunikation und wann man selbst für Andere ansprechbar ist oder sich durch E-Mails und andere Nachrichten ablenken lässt, ist oft auch eine Frage des persönlichen Zeitmanagements. In diesem Zusammenhang wurden Strategien aufgezeigt, wie man Aufgaben sinnvoll priorisieren und einplanen kann, einschließlich der Einplanung von unvorhergesehenen Störfaktoren und einer nachträglichen Erfolgskontrolle.

Neben einem schlechten Zeitmanagement ist die mangelnde Motivation ein häufiger Grund für das Scheitern von Zielen. Daher ist es insbesondere wichtig, die Ziele von Anfang an sinnvoll zu definieren und kritisch zu diskutieren, so dass diese auch in der angestrebten Zeit und im gewünschten Umfang erreichbar sind und ein ausreichendes persönliches Interesse widerspiegeln.

Im politischen Teil des Seminars wurden die gewonnenen Erkenntnisse im Bereich Gesprächsführung und Argumentation auf einer höheren Ebene betrachtet und analysiert, wie sich diese auf Journalismus, soziale Netzwerke und Politik auswirken und welche Rolle diese in der politischen Meinungsbildung spielen. Gerade die sozialen Netzwerke nehmen hier einen immer wichtigeren Stellenwert ein, erleichtern aber auch die unreflektierte Vervielfältigung populistischer Meinungen in der öffentlichen Diskussion. Es wurden daher Strategien aufgezeigt, wie sich jeder Einzelne besser gegen Fehlinformation schützen und diese entkräften kann, aber auch welche gesellschafts- und weltpolitischen Vorgänge sich hinter einer solchen Meinungsmache verbergen können.

Natürlich wurden auch aktuelle politische Entwicklungen zum Anlass genommen, gewisse Themenbereiche näher zu beleuchten. Neben populistischen Strömungen war hier beispielsweise die historische und gegenwärtige Rolle der Europäischen Union sowie deren Organe und Entscheidungsprozesse ein wichtiges Thema. Hieraus ergaben sich natürlich auch in den Pausen und im Rahmen der gemeinsamen Abendgestaltung noch zahlreiche spannende und hitzige Diskussionen.

Jahresabschlusstreffen (3. Dez. 2016)

Am 03.12. um 12 Uhr traf sich die Regionalgruppe Karlsruhe im Restaurant Lehners zum Jahresabschluss. Maria-Luise Wipfler konnte wieder ein volles Haus begrüßen, denn fast 40 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Nach dem leckeren Mittagessen gab es viel Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Plausch, wo man auch gerne über die Treffen im abgelaufenen Jahr sprach.
Sehr gefreut haben wir uns als wir am Nachmittag noch Besuch von einer Gruppe um Dorothea Kohlhaas bekamen. Sie berichtete über Ihre Erfolge und Erfahrungen mit dem epiretinalen Implantat und beantwortete alle Fragen des interessierten Publikums.
So war es wieder mal ein schöner, aber auch informativer Nachmittag

Nicht nur des Müllers Lust - Wanderung Oktober 2016

Am 8.10.2016 um 9:30 Uhr machten sich elf Wackere zu einer Wanderung auf. Zunächst ging es mit der Straßenbahn nach Gernsbach. Gut, dass eine Vorhut den Weg schon mal erkundet hatte. So gab es keine Schwierigkeiten die Wege durch die schöne Landschaft bis zu den Wasserfällen zu finden. Bei der Ruine einer Mühle wurde endlich das Vesper ausgepackt. Weiter ging es bergauf zum Kugelberg. Hier konnte man über Loffenau, das Murgtal bis in das Rheintal schauen. Nun machten wir uns auf den Rückweg. Natürlich hatten wir uns den Abschluss mit einem leckeren Abendessen redlich verdient. Es wurden auch gleich mögliche weitere Wanderziele diskutiert. Mal sehen, wo es das nächste Mal hingeht.

Weitsicht - Ausflug zum Fernsehturm Stuttgart im Juni 2016

Am 25.6.2016 um 10 Uhr traf sich die Regionalgruppe Karlsruhe zum jährlichen Ausflug. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr hatten sich auch dieses Jahr viele Teilnehmer angemeldet und so konnte Maria-Luise Wipfler mehr als 20 Ausflügler  im Zug begrüßen. Monika Haas überraschte alle mit leckeren, selbstgebackenen Laugenbrezeln - ein super Start in den Tag!

Im Stuttgarter Hauptbahnhof empfing uns schon Jenny Schweder, von der Regionalgruppe Stuttgart, die uns - mit dem Langstock vorraus - zielsicher den Weg zur U-Bahn zeigte.  Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir den Fernsehturm. Vor dem Turm stehend,  muss man den Kopf ganz schön in den Nacken legen um das Ende des Turmes zu erahnen. 

Der 216 m hohe Turm wurde 1956 eröffnet und war seit 2013 wegen Renovierung geschlossen.  Im Februar 2016 wiedereröffnet, kann man die Aussichtsplattform wieder  besuchen und so waren wir nicht die Einzigen, die die hervorragende Aussicht in 150 m Höhe ausgiebig genossen.

Nach einem gemütlichen Mittagessen am Fuße des Fernsehstumes hatten wir Zeit für viele Gespräche, kleine Spaziergänge oder einfach für eine weitere Tasse Kaffee.

Ein kurzes Gewitter weckte bei vielen von uns wieder Erinnerungen an den letztjährigen Ausflug, als ein Blitzeinschlag die Rückfahrt mit der Merkurbahn in Baden-Baden verhinderte. Aber diesmal war es nur ein kurzer Schauer und so konnte bei Sonnenschein der Weg zurück zur U-Bahn angetreten werden.

So war auch der zweite Ausflug der Regionalgruppe ein voller Erfolg und es kamen schon die ersten Ideen auf, wo es nächstes Jahr hingehen kann.

Forum Studium+Beruf (20. - 22. Mai 2016 - Bad Herrenalb)

Ein Seminar für blinde und sehbehinderte Menschen zur Stabilisierung der Arbeitsfähigkeit und Erhaltung der Erwerbsfähigkeit

Vom 20. bis 22. Mai 2016 trafen sich Mitglieder der Pro Retina e. V. unter der Leitung von Coach und Kommunikationstrainer Robert Hein (www.robert-hein.de) zum Seminar „Forum Studium+Beruf“ im Haus der Kirche in Bad Herrenalb.

Nach einer Vorstellungsrunde sowie einem Überblick über das bevorstehende Programm und dessen Zielsetzung lag der Schwerpunkt des ersten Themenblocks auf der Selbstdarstellung und Reflexion der eigenen Stärken und Schwächen. In kleineren Gruppen wurden anhand von konkreten Beispielen sowohl die Selbsteinschätzung der Teilnehmer als auch die Fremdwahrnehmung analysiert und diskutiert. Auch der persönliche Umgang mit der Sehbehinderung wurde in diesem Zusammenhang thematisiert und Wege aufgezeigt, selbstbewusst mit Veränderungen oder schwierigen Situationen umzugehen.

Ein wichtiger Aspekt für ein erfolgreiches berufliches und privates Auftreten ist die eigene Motivation und das Bewusstsein darüber, wie diese durch die eigene Wahrnehmung der Umgebung und das eigene Verhalten beeinflusst wird, und andererseits dadurch aber auch beeinflusst werden kann. Hierzu ist es wichtig zu verstehen, welche Kriterien die eigene Motivation beeinflussen, aber auch wie man sich Ziele richtig setzt und diese bewertet. Dies gilt sowohl im privaten, als auch insbesondere im beruflichen Umfeld und im Umgang mit Vorgesetzten oder Teamkollegen.

Gerade im Berufsleben ist ein selbstsicheres Auftreten enorm wichtig. Angefangen von Bewerbungsgesprächen, jährlichen Mittarbeitergesprächen, Kundengesprächen, bis hin zu leitenden Positionen. Zu diesem Zweck wurde über typische Fragen und Situationen in Bewerbungs- und Mitarbeitergesprächen gesprochen und diese in gruppenweisen Rollenspielen erprobt und diskutiert.

Neben rhetorischem Geschick ist aber auch insbesondere der erfolgreiche Umgang mit Konfliktsituationen wichtig. Auch hierzu wurden geeignete Strategien aufgezeigt und die eigene Selbsteinschätzung der Fremdwahrnehmung durch Andere gegenübergestellt. Zudem gab es die Gelegenheit, konkrete Situationen anzusprechen, die die Teilnehmer erlebt haben oder mit denen sie sich aktuell konfrontiert sehen.

Ein weiterer Themenblock des Seminars befasste sich mit Entspannungstechniken und der Wichtigkeit von Ausgleichsmechanismen zum Arbeitsalltag. Durch die Sehbehinderung ergibt sich in vielen Alltagssituationen oft eine erhöhte körperliche oder psychische Anspannung, der es entgegenzuwirken gilt. Hierzu wurden unter anderem einfache Übungen aufgezeigt, um Körper und Geist in Arbeitspausen oder der Freizeit zu entspannen.

Der letzte Block des Seminars befasste sich mit dem Thema soziale Netzwerke und wie diese heutzutage die Kommunikation und Informationsbeschaffung im Vergleich zu klassischen Medien prägen. Neben einem verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit diesen neuen Kommunikationskanälen ist es aber auch wichtig, deren Bedeutung und Chancen richtig einzuschätzen und zu erkennen. Hierzu wurden einige soziale Netzwerke näher vorgestellt sowie deren Bedeutung für die persönliche Kommunikation und die Gewinnung und Verbreitung von Informationen im beruflichen Umfeld erläutert.

Gelegenheit zum persönlichen Netzwerken hatten die Teilnehmer dank der gemeinsamen Unterbringung im Tagungshaus dann auch noch bei der gemeinsamen Abendgestaltung. In gemütlicher Runde gab es hierbei jede Menge spannende Gesprächsthemen und Diskussionen, an denen sich natürlich auch unser Seminarleiter Robert Hein beteiligte.

In der Abschlussbesprechung waren sich die Teilnehmer einig, dass sie das Seminar gestärkt und zuversichtlich verlassen werden und lobten zudem, dass sowohl der Tagungsort als auch die Durchführung des Seminars selbst gut auf die individuellen Bedürfnisse durch die Sehbehinderung abgestimmt waren.

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Neues Jahr – neue Hoffnungen bei RP (30. Jan. 2016)

Mit etwa 35 Teilnehmern startete das „JungeForum“ Karlsruhe am 30. Januar 2016 im Restaurant Albhof in das neue Jahr und durfte bei dieser Gelegenheit neben vielen Zugereisten aus anderen Regionalgruppen auch gleich noch einige Gäste vom Fach begrüßen.

Herr Hiller und Frau Trus (Okuvision GmbH, Reutlingen) berichteten ausführlich über die Transkorneale Elektrostimulation (TES) bei Retinitis Pigmentosa, ein Verfahren, bei dem in wöchentlichen 30-minütigen Sitzungen die Netzhaut durch schwache elektrische Impulse stimuliert wird. Eine Pilotstudie sowie zwei weiterführende Studien, die außer in Tübingen noch in 11 weiteren europäischen Zentren durchgeführt wurden, zeigten bereits die Sicherheit, den Trend zur Wirksamkeit und die Verträglichkeit des Verfahrens. Der fortschreitende Ausfall des Gesichtsfeldes bei RP-Patienten soll dadurch verlangsamt werden und die Sehkraft länger erhalten bleiben. Neben den medizinischen und technischen Hintergründen wurde natürlich auch auf die praktischen Fragen nach der Durchführung und Kostenübernahme eingegangen. Unser Mitglied Herr Göbel, der seit einem halben Jahr selbst Anwender der TES-Therapie ist, berichtete aus erster Hand von seinen persönlichen Erfahrungen. Zudem standen uns Frau Bayer (Orthoptistin der Universitäts-Augenklinik Heidelberg) und Herr Berthold (Optik Arnold GmbH, zertifizierter Low-Vision-Optiker in Karlsruhe) für Fragen zur Verfügung. Dort kann das TES-Verfahren durchgeführt werden.

Ein wichtiger Schritt hin zu einer auch durch die Krankenkassen anerkannten Therapie war die Feststellung des Nutzenpotenzials durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), bei dem sich derzeit eine Erprobungsstudie in Planung befindet, die von vielen Betroffenen mit großem Interesse erwartet wird.>/p>

Im Anschluss an die Vorträge standen unsere Gäste beim gemütlichen Zusammensitzen und Abendessen noch weiter für unsere vielfältigen Fragen zur Verfügung.<

Jahresabschlussfeier mit riesigem Anklang (5. Dez. 2015)

Am 05.12. um 12 Uhr traf sich die Regionalgruppe Karlsruhe im Albhof zum Jahresabschluss. Maria-Luise Wipfler war sehr erfreut, dass sie so viele Anwesende vom Freitags-Treff, vom JungenForum und Vertreter von den Regionalgruppen Schwarzwald Nord, Heidelberg und Stuttgart begrüßen konnte. Die Pro-Retina Gruppe füllte das ganze Lokal. Trotzdem lief die Versorgung mit Essen und Trinken reibungslos. Es gab viel Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Plausch über die geplanten Aktivitäten im neuen Jahr. Und manch mitgekommener Begleiter war positiv überrascht, wieviel Spass diese Truppe hat. Selbst nach dem Kaffee und selbstgebackenen Plätzchen (an dieser Stelle nochmal ein Danke an die Bäckerin Julia und den Bäcker Volker) wollte noch keiner nach Hause. Schön wars - wir freuen uns aufs nächste Treffen....

Ruf - Dienst zu Gast in Karlsruhe (26. Sept. 2015)

Auch zu unserem September-Treff des Jungen Forums durften wir wieder
einen Gast begrüßen. Fabian Ruf (www.ruf-dienst.de) berichtete uns
ausführlich über unterschiedliche Aspekte des Arbeitslebens und die
damit verbundenen Beratungs- und Diestleistungen des „Ruf-Dienst“.
Angefangen mit der blindentechnischen Grundausbildung (zu der
beispielsweise auch die Arbeit am PC mittels Braille und Sprachausgabe
gehört), über eine unabhängige Hilfsmittelberatung zur Ausstattung des
Arbeitsplatzes, bis hin zu Themen wie Arbeitsassistenz und was man bei
der praktischen Umsetzung dabei beachten sollte. Anknüpfend an Fragen
aus der Runde wurden auch unterschiedliche Formen der beruflichen
Selbstständigkeit diskutiert und welche Auswirkungen diese
beispielsweise auf etwaige Kostenträger für Hilfsmittel mit sich bringen.
 

Krankheitsbewältigung durch Empowerment (17.Juli.-19.Juli.)

Seminar in Bad Herrenalb

Vom 17. bis 19. Juli 2015 versammelten sich 14 gespannte Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Evangelischen Akademie im schönen Ort Bad Herrenalb zum Seminar „Krankheitsbewältigung durch Empowerment“ .

 

Neben alten und neuen Gesichtern waren die beiden Empowerment-Trainerinnen Ines Spilker und Kerstin Wöbbeking, selbst Betroffene einer chronischen Erkrankung, mit dabei. Vielfältige Übungen und Rollenspiele verhalfen den Teilnehmern zu einer positiveren Selbstwahrnehmung, anstatt sich vorwiegend über die eigenen Beeinträchtigungen zu definieren. Zudem wurden Begriffe und Techniken wie Achtsamkeit näher beleuchtet, die dabei helfen, die Umgebung bewusster oder auch genussvoller wahrzunehmen und negative Gedanken zu vertreiben. Anhand von Beispielen aus der Gruppe wurde insbesondere auch über das Thema Ängste und Sorgen diskutiert und Hilfestellungen aufgezeigt, um mit schwierige Situationen besser umgehen und sich den eigenen Ängsten leichter stellen zu können..

Die erlernten Techniken sich mehr auch auf das eigene Wohlbefinden zu konzentrieren, konnten insbesondere am reichhaltigen Büffet des Tagungsorts in der Praxis ausgiebig erprobt werden. Spätestens bei der Nachtisch-Nachschlag-Frage merkte man jedoch, dass die meisten Teilnehmer noch bedeutend mehr Übung darin benötigen, anderen gegenüber auch mal Nein sagen zu können. Auch Schlagworte wie Inklusion und Selbstbestimmung fanden Raum für Diskussionen und sensibilisierten für die Benachteiligungen unterschiedlichster Gesellschaftsgruppen sowie für Möglichkeiten, wie jeder Einzelne Inklusion fördern, aber auch eigene Rechte einfordern kann. Selbstverständlich beschränkte sich dank der gemeinsamen Unterbringung am Tagungsort der reichhaltige Erfahrungsaustausch aber nicht nur auf den Seminarraum, sondern konnte auch bei der gemeinsamen Abendgestaltung weiter vertieft werden, zu der sich neben den Seminarleiterinnen auch Angehörige der Teilnehmer gesellten.

Unser besonderer Dank geht an die IKK classik Karlsruhe, AOK Die Gesundheitskasse Karlsruhe und die Siemens Betriebskrankenkasse Karlsruhe durch deren freundliche Unterstützung dieses Seminar ermöglicht wurde.

Logo der IKK Logo der AOK Logo der SBK

Zuletzt geändert am 08.09.2017 11:53