Soziale und finanzielle Hilfen

Lebensmut kommt meist dann zurück, wenn Patientinnen und Patienten über ihre Erkrankung und die Einschränkungen reden. Hilfreich ist auch, wenn Patienten sich mit anderen, die schon länger erkrankt sind, über deren Umgang mit der AMD austauschen. Es ist gut zu wissen, dass man nicht allein ist und dass viele andere Menschen mit der gleichen Krankheit leben müssen. Die anderen Betroffenen haben bereits vielfältige Erfahrungen und Informationen gesammelt. Davon kann man lernen und danach anderen helfen, indem man seine Erfahrungen teilt.

Dabei geht es vor allem um die Themen

  • Rehabilitation, medizinisch, privat und beruflich,
  • Hilfsmittel,
  • emotionale Begleitung und Betreuung,
  • finanzielle Hilfen,
  • rechtliche Belange,
  • spezielle Angebote für AMD-Patienten und Menschen mit Seheinschränkungen.

In Deutschland gibt es die so genannten „Nachteilsausgleiche“ für schwerbehinderte Menschen. Patientinnen und Patienten nehmen ihr Leben wie der selbst in die Hand, wenn sie beginnen, sich um diese Fragen zu kümmern. Der Schwerbehindertenausweis dient als Nachweis der Behinderung. Er wird von den zuständigen Behörden nach bundeseinheitlichen Gesetzen ausgestellt. Der Ausweis hilft, finanzielle Nachteile auszugleichen, die durch die Behinderung entstehen.

Der Schwerbehindertenausweis wird benötigt, um finanzielle Unterstützung beantragen zu können. Dabei handelt es sich um

  • Hilfe für hochgradig Sehbehinderte,
  • Blindengeld,
  • ergänzende Blindenhilfe,
  • Wohngeld und Pflegegeld,
  • Leistungen der Pflegeversicherung.

Zuletzt geändert am 24.08.2016 11:16