Pathologische Myopie (Kurzsichtigkeit) und MD - Krankheitsbild

Symptome

Es kann aufgrund der krankhaften Gefäßneubildungen zu einem Austritt von Flüssigkeit und Blut aus diesen Gefäßen kommen, so dass der Betroffene einen Fleck oder auch verbogene Linien im Sehzentrum wahrnimmt. Es kann zu einer plötzlichen Sehverschlechterung kommen. Das Ausmaß des Sehverlustes kann von Verschwommensehen bis zu einem Ausfall des zentralen Gesichtsfeldes (zentraler Schatten oder Fleck) reichen. Man spricht dann von einer feuchten Makuladegeneration aufgrund einer pathologischen Myopie.

Typischer augenärztlicher Befund

Die Diagnose einer Gefäßneubildung wird mit einer Fluoreszeinangiographie gestellt. Dazu wird über die Armvene ein Farbstoff (Fluoreszein) eingespritzt, der sich dann bis in kleinste Gefäße auch in der Netzhaut verteilt. Anschließend können die Netzhautgefäße fotographisch dargestellt werden.

Ergänzend kann man mit der optischen Kohärenztomographie (kurz: OCT) Schichtaufnahmen der Netzhaut anfertigen und somit Flüssigkeitseinlagerungen in bzw. unter der Netzhaut darstellen. Wichtig ist immer, dass eine Diagnose so früh wie möglich gestellt wird.

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Zuletzt geändert am 07.09.2015 11:47