Was ist pathologische Myopie (krankhafte Kurzsichtigkeit)?

Bei einem Normalsichtigen bewirkt die Brechung von Hornhaut und Linse, dass Lichtstrahlen auf dem Weg durch das Auge gebündelt werden. Ist die Brechkraft des Auges sowie die Länge des Augapfels, die in der Regel 24 mm beträgt, genau aufeinander abgestimmt, treffen die Lichtstrahlen genau auf der Netzhaut zusammen und es entsteht für den Betrachter ein scharfes Bild.

Die Myopie (Kurzsichtigkeit) ist eine  Fehlsichtigkeit der Augen. Ursache ist meist eine vergrößerte Achsenlänges des Auges. Wenn das kurzsichtige Auge einen Millimeter länger als das normalsichtige ist, entspricht dies etwa einer Myopie von drei Dioptrien. Jemand, der kurzsichtig ist, sieht gut in der Nähe, aber unscharf in der Ferne.

Ja nach Länge und Brechkraftveränderung des Auges spricht man von einer hohen Myopie, malignen bzw. pathologischen Myopie mit oder ohne myope Fundusveränderungen (Augenhintergrundveränderungen) ab einer Achsenlänge von 26,5 mm und mindestens - 6 dpt. (Dioptrien) Brechkraftveränderung. Die pathologische Myopie ist eine seltene erworbene Netzhauterkrankung. 


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Zuletzt geändert am 07.09.2015 11:42