Diabetisches Makulaödem

Therapie

  • Laserbehandlung: es wird die periphere und die zentrale Netzhautlaserung unterschieden. Die periphere Netzhautlaserung kommt bei der proliferativen Netzhautveränderung zum Einsatz. Die zentrale Laserbehandlung, die mit deutlich weniger Energie durchgeführt wird und schmerzfrei ist, hat das Ziel, die Zellen des unter der Netzhaut gelegenen Pigmentteppichs zu stimulieren und damit vermehrt Flüssigkeit aufzusaugen. Die zentrale Laserung hat einen geringen Effekt und es dauert lange, bis ein Erfolg gesehen werden kann. Sie wird nicht mehr überall angewendet.
  • Injektion von VEGF-Hemmern: VEGF-Hemmer werden unter örtlicher Betäubung in den Glaskörper gespritzt, wodurch sich die Flüssigkeitseinlagerungen im Bereich der Makula zurückbilden können und neue Gefäßbildungen verhindert werden können. Man muss sich auf eine lange Behandlung einstellen: im ersten Jahr werden ungefähr 8 Injektionen erforderlich, im 2. Behandlungsjahr sind es ca. 4 Injektionen.
  • Injektion von Kortisonpräparaten: Kortisonpräparate werden unter örtlicher Betäubung in den Glaskörper gespritzt, sie wirken entzündungshemmend und gefäßabdichtend. Die Ergebnisse sind wie bei den VEGF-Hemmern sehr gut. Der Vorteil der Kortisonpräparate besteht darin, dass sie deutlich seltener gespritzt werden müssen, der Nachteil in den häufigeren Nebenwirkungen.

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Zuletzt geändert am 15.03.2017 13:49