Nachricht vom 29.11.2017Bonn als künftiger PRO RETINA-Standort

 

Als die PRO RETINA vor rund 30 Jahren die Geschäftsstelle in Aachen eröffnet hat ist man damit bewusst in eine Randlage gegangen, da man hier in der strukturarmen Region Fördermöglichkeiten nutzen konnte. Diese Förderprogramme gibt es schon lange nicht mehr, aber die Randlage von Aachen ist geblieben.

Nun hat der Vorstand der PRO RETINA die Chance gesehen und ergriffen, die Geschäftsstelle aus dem Dreiländereck in eine verkehrstechnisch besser angebundene Stadt zu holen. Hierbei ist die Wahl auf Bonn gefallen.

Hierzu wurde die Delegiertenversammlung am 18. November über die Pläne und Hintergründe ausführlich informiert. Nach langer Aussprache erfolgte mit großer Mehrheit die Freigabe der nötigen Haushaltsmittel durch die Delegiertenversammlung.

Die Kommunikation einer solchen Maßnahme ist nie einfach und birgt immer diverse Schwierigkeiten in sich. Zunächst war es dem Vorstand wichtig den Sachverhalt mit den Mitarbeitern und anschließend mit der Delegiertenversammlung zu klären. Satzungsgemäß fällt der Umzug und die strategische Ausrichtung des Vereins in das Aufgabengebiet des Vorstands.

Als starker Gesundheitsstandort mitten in der Europäischen Rhein-Region erfüllt Bonn alle nötigen Voraussetzungen, damit die PRO RETINA ihre Arbeit erfolgreich und ohne Unterbrechung fortsetzen kann.

Bonn bietet eine Auswahl sehr guter Bürostandorte, die auf die besonderen Anforderungen der PRO RETINA in räumlicher und technischer Hinsicht zugeschnitten werden können und einen reibungslosen Umzug ermöglichen.

Darüber hinaus ermöglichen gute Verkehrsanbindungen per Bahn, Flugzeug und Auto sehr gute Anbindung, eine schnelle Erreichbarkeit der Region und größtmögliche Flexibilität für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für die PRO RETINA insbesondere interessant ist die hervorragende langjährige Zusammenarbeit mit Professor Holz und dem gesamten Team von der Universitätsaugenklinik Bonn mit dem Zentrum für seltene Erkrankungen und der Spezialsprechstunde.

Der Vorsitzende unseres Arbeitskreises klinische Fragen (AKF) Herr Professor Kellner ist in unmittelbarer Nähe mit seinem Zentrum seltener Netzhauterkrankungen.
Ebenso ist unser Wirtschaftsprüfer und Steuerberater dann in fußläufiger Nähe.


Zudem ist Bonn bereits heute zentraler Standort für international tätige Konzerne und ist eine weltoffene und internationale Stadt. Kurze Wege innerhalb der Stadt, ein gut aufgestellter Arbeitsmarkt und gute Möglichkeiten der Vernetzung.

Außerdem sind interessante Kontakte wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und das Bundesministerium für Gesundheit in Bonn.

Die neue Geschäftsstelle ist ab März 2018 in der Kaiserstraße 1c und in direkter Nähe zum Bahnhof, Bushahnhof und Flughafenshuttle. Von dort aus ist man mit dem Flughafenshuttle in 25 Minuten am Flughafen Köln/Bonn. Außerdem hat man die Anbindung an zwei ICE Strecken (Bonn und Siegburg/Bonn).

Die Bürofläche beträgt ca. 150qm und ist um 50% größer als bisher in Aachen.
Es wird ein Konferenzraum eingerichtet, wo Arbeitstreffen und kleine Sitzungen stattfinden können.
Für Gespräche mit Partnern im Gesundheitswesen wird eine bessere Atmosphäre und Erreichbarkeit geschaffen.

Durch das größere Platzangebot besteht die Möglichkeit weiter zu wachsen bzw. den jetzigen Anforderungen gerecht zu werden.

Den Angestellten der PRO RETINA wird nicht gekündigt und wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am neuen Dienstort in Bonn die Arbeit aufnehmen. Für langjährig Beschäftigte wird es eine Übergangslösung mit zwei Standorten geben. Die befristeten Arbeitsverträge mit den Mitarbeitern werden auslaufen und in Bonn neu ausgeschrieben.

Die Vorteile auf einen Blick:

Bessere Erreichbarkeit innerhalb Deutschlands
Bessere Anbindung durch fußläufige Nähe zu Bahnhof, Busbahnhof und Flughafenshuttle
Erweitertes Platzangebot
Eigener repräsentativer Tagungsraum für Meetings
Größerer Einzugsbereich für Personalentwicklung

 

Ziel ist es, eine repräsentative Geschäftsstelle zu erhalten, die uns mehr Platz bietet, alles auf einer Ebene hat und sowohl für Gespräche mit Sponsoren und Geschäftspartnern, wie auch für Sitzungen zur Verfügung steht und sehr gut erreichbar ist. Die sozialen Gesichtspunkte der Beschäftigten werden berücksichtigt, um auch weiterhin im bewährten Team erfolgreich weiterarbeiten zu können.

Für Rückfragen steht der Vorstand gerne zur Verfügung, aber man möchte bitte Verständnis haben, dass man über Personalentscheidungen derzeit keine Auskunft geben kann.

Aachen war seinerzeit sicherlich eine wichtige und richtige Entscheidung in der Entwicklung der PRO RETINA und der Dank gilt allen, die dies ermöglicht haben.
Im 40. Jahr unserer Patientenvereinigung ist es aber auch wichtig Perspektiven zu entwickeln und Weichen für die nächsten erfolgreichen Jahre zu stellen.

Der Vorstand, November 2017

Zuletzt geändert am 01.12.2017 16:16