Chorioideremie: Gentherapie-Zwischenergebnisse

Wir berichteten verschiedentlich schon über die Gentherapiestudie zur Chorioideremie, die derzeit unter der Leitung von Prof. Robert McLaren an der University of Oxford in Großbritannien durchgeführt wird.

In einer aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine wird nun von weiteren Zwischenergebnissen der Studie mit 6 Patienten berichtet.

Demnach ist nun in den ersten drei bis fünf Jahren nach Studienbeginn bei 5 Patienten festgestellt worden, dass sich das Sehvermögen am behandelten Auge verbessert hat oder zumindest unverändert geblieben ist, während sich das unbehandelte Auge verschlechtert habe. Nach Ansicht von Prof. Robert McLaren hätte sich damit mittlerweile die Langzeitwirkung des verwendeten Vektors und der Behandlungsmethode im allgemeinen bestätigt. Die Ergebnisse wurden auch auf der diesjärigen ARVO (Association for Research in Vision and Ophthalmology), dem weltweit größten Kongress der Forscher im Augenbereich, vorgestellt. In der Veröffentlichung wird auch erwähnt, dass sich bei einigen Patienten der Effekt einer seherhaltenden Gentherapie wohl erst in einigen Jahren bemerkbar machen könnte.

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Zuletzt geändert am 19.09.2016 11:37