Förderung für Projekt zu neuen adaptiven Optiken für die ophthalmologische Bildgebung und Funktionsprüfung

Laut Mitteilung der Universitäts-Augenklinik Bonn erhält Dr. Wolf Harmening für sein Projekt "Neue adaptive Optiken für die ophthalmologische Bildgebung und Funktionsprüfung: Untersuchung visueller Funktion und Dysfunktion auf Einzelzellebene" eine Förderung von 1,5 Millionen Euro im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Mit der Einwerbung dieser Mittel, so heißt es, wird Dr. Harmening an der Universitäts-Augenklinik Bonn in Europa erstmals die Scanning-Laser-Ophthalmoskopie mit adaptiven Optiken etablieren. Mit seiner Nachwuchsgruppe will er eine hochauflösende Bildgebung der neurosensorischen Netzhaut einschließlich einzelner Fotorezeptoren ermöglichen und darüber hinaus gezielte funduskontrollierte Stimulationen einzelner Fotorezeptoren vornehmen.

Neue Perspektiven

Damit eröffnen sich nach Aussage der Universitäts-Augenklinik völlig neue Perspektiven für punktgenaue Struktur-Funktions-Analysen der Netzhaut. "Das Imaging-Verfahren mit funktioneller Kopplung kann nicht nur weiterführende Erkenntnisse bezüglich des natürlichen Verlaufs von potenziellen zur Erblindung führenden Netzhauterkrankungen liefern, sondern auch die Etablierung neuer Auswertungsparameter für zukünftige pharmakologische, stammzellbasierte oder gentherapeutische interventionelle Studien ermöglichen" kommentiert Prof. Frank Holz, Direktor der Unviersitäts-Augenklinik Bonn.

Quelle: Ophthalmologische Nachrichten online

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Zuletzt geändert am 27.12.2013 12:31