Könnte Valproinsäure den Visusverlust stoppen?

Auf einen möglichen neuen Therapieansatz zur Behandlung von Retinitis pigmentosa (RP) hat jetzt eine Forschergruppe um Dr. Salesh Kaushal von der University of Massachusetts Medical School (UMAS) hingewiesen. Nach Erkenntnissen der Wissenschaftler gibt es offenbar einen therapeutischen Effekt von Valproinsäure auf diese Form der degenerativen Netzhauterkrankung.

Die UMAS Medical School ist nach eigenen Angaben die Koordinierungsstelle für eine auf drei Jahre angelegte klinische Studie, die die therapeutischen Möglichkeiten dieses Wirkstoffs bei RP erforschen soll.

Gefördert wird die Studie vor allem auch von der Foundation Fighting Blindness.

Es heißt, dass Valproinsäure in den USA unter anderem zur Behandlung von Epilepsie, Migräne und bipolaren Störungen zugelassen ist.

Die jetzt vorliegenden Daten einer ersten retrospektiven Studie deuteten darauf hin, dass dieser Wirkstoff auch eine etwaige Therapie gegen den RP-assoziierten Photorezeptoren-und Visusverlust sein könnte.

Gerne werden wir über den weiteren Verlauf dieser Studie informieren, sobald uns Neues vorliegt.

Quellen und Informationen:

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Zuletzt geändert am 31.12.2013 15:05