Dodt-Preis für Wissenschaftlerin aus der Augenklinik Freiburg

Dr. Charlotte M. Poloschek von der Universitäts-Augenklinik Freiburg ist mit einem wissenschaftlichen Preis ausgezeichnet worden. Auf der Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Klinische Elektrophysiologie des Sehens (ISCEV) Anfang Juli 2009 wurde ihr der  Dodt-Preis verliehen.

Dieser Preis wird jährlich für die beste wissenschaftliche Präsentation eines Wissenschaftlers unter 35 Jahren auf dem Gebiet der Elektrophysiologie des Sehens vergeben.

Dr. Poloschek erhielt den Preis für ihren Vortrag: "Give-and-take: the geneticist needs the electrophysiologist but we need the geneticist, too!" ("Geben und Nehmen: der Genetiker braucht den Elektrophysiologen, aber wir brauchen den Genetiker auch"). Vor dem Hintergrund neu entstehender Therapien für angeborene Erkrankungen der Netzhaut, insbesondere Gentherapien, ist es besonders wichtig, dem Molekulargenetiker genau vorzugeben welchen Abschnitt des Erbmaterials er untersuchen soll, um die der Erkrankung zugrundeliegende Veränderung des Erbmaterials zu finden. Dr. Poloschek zeigte, wie man durch den kombinierten Einsatz elektrophysiologischer und bildgebender Verfahren am Auge eine solche Eingrenzung möglichst genau vornehmen kann.

Dr. Charlotte M. Poloschek ist Mitglied des Arbeitskreises Klinische Fragen (AKF) der PRO RETINA Deutschland e.V. Sie referiert öfters in der Regionalgruppe Freiburg und vermittelt an der Uniklinik den Kontakt von Betroffenen zur PRO RETINA.

Die PRO RETINA-News-Redaktion gratuliert herzlichst.

 

 

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Zuletzt geändert am 27.06.2014 12:15