Über die Anwendung von Bevacizumab gibt es dieser Tage Nachrichten, aus dem fernen Asien mit einem gewissen "Für" und "Wider"

Es heißt, wenn Patienten mit myopen choroidalen Neovaskularisationen (kurz: mCNV) intravitreale Injektionen mit Bevacizumab erhalten, dann steigt zwar die Empfindlichkeit der Netzhaut im Bereich der Makula an, doch bei einigen Augen vergrößert sich das Skotom nach der Behandlung.

Diese Beobachtung machte eine Arbeitsgruppe der Augenabteilung an der Universität Kyoto (Japan).

22 Augen von 21 Patienten mit mCNV erhielten intravitreale Injektionen mit Bevacizumab. Der Bereich der Makula wurde mithilfe der Mikroperimetrie vor der Behandlung sowie einen Monat und sechs Monate nach der Behandlung untersucht.

Nach der Behandlung verbesserten sich die Sehschärfe und die zentrale Netzhautempfindlichkeit.

Das absolute Skotom war in 15 Augen (68 Prozent) nach sechs Monaten substanziell reduziert.

Es heißt aber auch, dass sich leider das Skotom in einem Auge (fünf Prozent) nach einem Monat und in vier Augen (18 Prozent) nach sechs Monaten vergrößert zeigte.

Nach sechs Monaten hatte sich in vier Augen auch eine chorioretinale Atrophie im Bereich der Makula entwickelt.

(Quelle: www.ajo.com; www.ol.de)

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Zuletzt geändert am 28.12.2014 19:08