Usher-Syndrom

Usher-Seminar der PRO RETINA Deutschland e. V. 2008 in Bad Meinberg

aus Sicht einer Angehörigen eines Usher-Betroffenen

Schon während der Anreise mit vier Usher-Betroffenen konnte ich die ersten positiven Erfahrungen mit der Mobilitätshilfe der Deutschen Bahn sammeln. Der Transfer vom Bahnhof Horn/Bad Meinberg zum Aurahotel war auf unsere persönliche Situation abgestimmt. Von bereits anwesenden Teilnehmern der Ushergruppe wurden wir alle herzlichst begrüßt. Besonders fiel mir auf, dass man sich zur Begrüßung nicht die Hand reichte, sondern sich umarmte.

In den folgenden Tagen beobachtete ich immer wieder, dass das Berühren von Schulter oder Arm zum Erkennen des jeweiligen Gegenübers eine Selbstverständlichkeit ist. Im Laufe des Nachmittages traf man sich auf Kaffee und Kuchen in der Cafeteria. Die Zeit zum Abendbrot verging schnell, denn es gab nach der offiziellen Begrüßung durch die Seminarleitung viel zu erzählen. Die Sitzplatzverteilung im Speisesaal schaffte die Möglichkeit viele neue Erfahrungen auszutauschen. Mit einem Bier und einem Malteser ließ man den Abend ausklingen.

Das abwechslungsreiche Seminarprogramm bot viele Diskussionsanregungen und Informationen für jeden Einzelnen. Die Workshops sorgten für Entspannung. Viele nutzten die landschaftliche Umgebung zu Spaziergängen bei sonnigem aber jahreszeitlich kühlem Wetter. Besonders beeindruckt war ich von der Gestaltung des Abschlussabends von Teilnehmern für Teilnehmer. Selten habe ich bei Gruppenveranstaltungen solche Lebensfreude gespürt. Danke für die schönen Tage. Ich komme gerne wieder.

Carmen

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Zuletzt geändert am 29.03.2016 19:31