Inhaltsverzeichnis und Vorwort zur Sozial–Broschüre Autoren: Sascha Franz, Dr. Maike Gattermann–Kasper, Friedrich Menzel, Dietmar Polok, Christina Rühlmann, Josef Schwietering, Margarete Voelzke.

  1. Die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nach dem Sozialgesetzbuch Neun (SGB IX)
  2. Schwerbehinderung und Ausweis
    1. Der Schwerbehindertenausweis
    2. Der Grad der Behinderung – GdB
    3. Die verschiedenen Merkzeichen Bl, H, RF, G, B und Gl
  3. Blindheit und hochgradige Sehbehinderung
    1. Begriffsbestimmung und Abgrenzung im internationalen Vergleich
    2. Ein Abstecher in die Versorgungsmedizinischen Grundsätze
    3. Hochgradige Sehbehinderung
    4. Blindheit
  4. Das Blindengeld und ähnliche Leistungen
    1. Blindengeld
      1. Höhe und Dynamisierung
      2. Ist Blindengeld Einkommen?
    2. Ähnliche Leistungen
      1. Blindenhilfe
      2. Leistungen an Kriegs- und Berufsunfallblinde
  5. Weitere Nachteilsausgleiche
    1. Pauschbetrag wegen der Behinderung
    2. Pflege–Pauschbetrag
    3. Abzugsbetrag für Kfz–Benutzung zwischen Wohnung und Arbeitsstelle
    4. Benutzung eines Kraftfahrzeuges wegen der Behinderung
    5. Kraftfahrzeugsteuer–Ermäßigung
    6. Parkerleichterung
    7. Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr
    8. Unentgeltliche Beförderung einer Begleitperson im öffentlichen Personenverkehr
    9. Gebührenfreie Platzreservierung der Deutschen Bahn AG
    10. Flugreisen
    11. Blindensendungen
    12. Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht bzw. Rundfunkbeitragsermäßigung
    13. Der Sozialtarif der Telekom
    14. Hundesteuer–Erlass
  6. Die gesetzliche Krankenversicherung und ihre Leistungen
    1. Hilfsmittelversorgung durch die GKV
    2. Das Sachleistungsprinzip
    3. Das Wirtschaftlichkeitsgebot
    4. Festbeträge
    5. Das Hilfsmittelverzeichnis der GKV
    6. Zuzahlungen
    7. Zuzahlungsbefreiungen für Versicherte der GKV
    8. Schwerwiegende chronische Erkrankungen
    9. Versorgung mit Sehhilfen
    10. Fahrtkostenerstattung für Krankenfahrten
    11. Orientierungs- und Mobilitätstraining (Schulung)
    12. Der Gemeinsame Bundesausschuss
  7. Ausgewählte Leistungen und Rechte bei Ausbildung und Beruf
    1. Die berufliche Ausbildung
      1. Überbetriebliche Ausbildung
      2. Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung
    2. Studium
      1. Härte- und Nachteilsausgleichsregelungen für Studienbewerber
      2. Finanzierung des Studiums
      3. Nachteilsausgleich bei Prüfungen
    3. Die begleitenden Hilfen im Arbeitsleben
    4. Rechte der schwerbehinderten Menschen im Arbeitsleben
      1. Die Beschäftigungspflicht der Arbeitgeber
      2. Die Einstellung schwerbehinderter Bewerber
      3. Offenbarung der Schwerbehinderung bei der Bewerbung
      4. Der besondere Kündigungsschutz
      5. Mitwirkungspflicht
      6. Die Gleichstellung nach dem Arbeitsförderungsgesetz (SGB III)
      7. Kündigung eines gleichgestellten oder schwerbehinderten Menschen
      8. Kündigungsschutzklage nach dem Kündigungsschutzgesetz
      9. Der Zusatzurlaub
      10. Die Arbeitsassistenz
      11. Das Arbeitgebermodell
      12. Betriebliche Lösung
      13. Weitere Möglichkeiten zum Erhalt des Arbeitsplatzes
      14. Offenbarung der Schwerbehinderung gegenüber dem Arbeitgeber im Arbeitsverhältnis
      15. Die Schwerbehindertenvertretung
  8. Die Gesetzliche Rentenversicherung
    1. Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit
      1. Rente wegen voller Erwerbsminderung (§ 43 Abs. 2 SGB VI)
      2. Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung (§ 43 Abs. 1 SGB VI)
    2. Altersrente für schwerbehinderte Menschen
    3. Rentenantragstellung und Beratung
  9. Die Soziale Pflegeversicherung (SGB XI)
    1. Voraussetzungen
    2. Pflegestufen und Antragsverfahren
    3. Die Pflegesachleistungen in der ambulanten Pflege
    4. Hilfsmittel in der ambulanten Pflege
    5. Zuschüsse für erforderliche Umbaumaßnahmen
    6. Vollstationäre Versorgung
    7. Gesetzes- und Leistungsänderungen ab 2013
    8. Information und Beratung
  10. Grundsicherung für Arbeitssuchende und Grundsicherungsleistungen der Sozialhilfe (SGB II und XII)
    1. Abgrenzung zwischen Jobcenter und Sozialamt
      1. Grundsätzliches zu Leistungen der Existenzsicherung
      2. Arbeitslosengeld II und Sozialgeld (SGB II)
      3. Hilfe zum Lebensunterhalt (Kapitel 3 SGB XII)
      4. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (Kapitel 4 SGB XII)
    2. Die weiteren Hilfen des SGB XII (Kapitel 5 bis 9)
      1. Die sozialrechtliche Blindenhilfe
      2. Eingliederungshilfe für behinderte Menschen
      3. Hilfe zur Pflege
      4. Das trägerübergreifende Persönliche Budget
  11. Barrierefreie Kommunikation mit Behörden
    1. Barrierefreie Bescheide und Vordrucke
    2. Das Recht auf Verwendung von Kommunikationshilfen
  12. Rechtsschutz gegen die Ablehnung einer Leistung
    1. Widerspruch
    2. Überprüfungsantrag
    3. Recht auf Akteneinsicht
  13. Weiterführende Literatur
  14. Auszug GdS-Tabelle "Sehorgan"
  15. Auszug GdS-Tabelle "Hör- und Gleichgewichtsorgan"
  16. Die PRO RETINA Deutschland e. V.
    1. Wer wir sind
    2. Was wir tun

Über die Geschäftsstelle kann die Sozial–Broschüre bestellt werden.

Vorwort

Das Fachberaterteam des Arbeitskreises Soziales in der PRO RETINA möchte mit der nunmehr 3. Auflage der Sozialbroschüre Hilfe zur Selbsthilfe leisten und über die Rechte und Leistungen informieren, die in Zusammenhang mit Sehbehinderung oder Blindheit stehen. Menschen mit Netzhautgenerationen fühlen sich bei Fragen nach passenden Hilfen und Leistungen oft allein gelassen. Dabei handelt es sich um wichtige Ausgleiche, die ihren Alltag erheblich erleichtern können.

Als eine Arbeit von Menschen mit Netzhautdegenerationen für andere Betroffene ist die Sozialbroschüre Ausdruck des Selbsthilfeverständnisses der PRO RETINA.

Die Broschüre soll als Wegweiser durch die umfangreichen, oft komplizierten Sozialgesetze dienen und ermutigen, die eigenen Rechte wahrzunehmen. Sie wendet sich zum einen an Betroffene, die vor kurzem die Diagnose ihrer Augenerkrankung erfahren haben und zuerst einmal wissen wollen, welche sozialen Hilfen es gibt. Aber auch an Betroffene, die schon länger mit ihrer Sehbehinderung leben und deren Sehvermögen sich verschlechtert hat, so dass sie vor einer veränderten privaten und beruflichen Situation stehen.

Die vielen Reformen auf dem Gebiet des Sozialrechts haben zu einer Überarbeitung der letzten Auflage der Sozialbroschüre (2006) geführt. Darüber hinaus haben wir uns bemüht, die Schwarzschrift-Ausgabe dieser Broschüre mit einem übersichtlichen Erscheinungsbild so barrierefrei wie möglich zu gestalten.

Es kann jedoch kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden, zumal sich Gesetze und Verordnungen oft ändern. Die Beiträge in dieser Broschüre basieren auf sorgfältigen Recherchen. Es ist jedoch zu beachten, dass überall, wo Menschen arbeiten, Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Leider können wir nicht ausschließen, dass uns da oder dort Änderungen entgangen sind. Verfasser und Herausgeber können deshalb keine Haftung für die Angaben in dieser Broschüre übernehmen. Für Ihre Anregungen sind wir Ihnen stets dankbar.

Als zusätzliches Angebot zu dieser Sozialbroschüre beraten und informieren die Sozialberater des Arbeitskreises Soziales die Mitglieder der PRO RETINA zu sozialrechtlichen Fragen und stehen bei Bedarf auch bei der Beantragung von Leistungen unterstützend zur Seite. Aufbauend auf dieses Beratungskonzept bietet die PRO RETINA ihren Mitgliedern eine Vertretung durch die Rechtsberatungsgesellschaft "Rechte behinderter Menschen gGmbH" (rbm) an. Die Juristen der rbm übernehmen die Rechtsvertretung im Widerspruchs- und Klageverfahren im Sozial- sowie Verwaltungsrecht.

Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass wir auf die jeweils weibliche und männliche Form der Schreibweise aus Gründen der Leserfreundlichkeit verzichtet haben; betonen aber ausdrücklich, dass wir beide Geschlechter paritätisch ansprechen möchten.

Das Fachberaterteam des Arbeitskreises Soziales

Zuletzt geändert am 09.11.2013 12:41