Buchempfehlungen

Weitere Anregungen finden die Betroffenen und ihre Angehörigen über folgende Veröffentlichungen:

Die Reihenfolge richtet sich nach dem Erscheinungsjahr.

  • Die zerbrochene Kugel - Leben mit einer degenerativen Netzhauterkrankung Dr. Eva-Maria Glofke-Schulz/Wolfgang P. Rehmert (Hg.), Psychosozial Verlag Gießen 1999, ISBN: 3-932133803

    In diesem Buch werden wichtige Aspekte der psychischen Verarbeitung degenerativer Netzhauterkrankungen von meist selbst betroffenen Fachleuten aus psychosozialen Berufen behandelt. Das Buch richtet sich vor allem an Patienten, Eltern und andere Familienmitglieder.
  • Wenn die Sehkraft schwindet - Ein Ratgeber für sehgeschädigte Menschen und ihre Angehörigen Cordula von Brandis-Stiehl, Urachhaus 2001, ISBN: 3-8251-7302-X

    Mit ihrem Ratgeber möchte die Autorin dazu beitragen, dass sich der sehbehinderte Mensch in seinen Krisen und Lebensschwierigkeiten mit all den schwankenden Stimmungslagen selbst besser verstehen lernt und Vertrauen gewinnt in einen möglichen Wandlungsprozess. Die Kenntnis dieser natürlichen seelischen Prozesse und Gefühlsschwankungen ist auch eine Verständnishilfe für die Angehörigen. Daneben sollen viele praktische Tipps dazu beitragen, sich in der neuen Lebenslage besser zurechtzufinden.
  • Erblindung - Vorträge und Aufsätze Wolfgang P. Rehmert, Diogenes Verlag BOD 2005, ISBN:3-8334-2789-2

    Dieses Buch kann Betroffenen und deren Angehörigen helfen, sich selbst besser zu verstehen und Wege zur psychischen Bewältigung der Sehbehinderung zu finden und dabei ein neues, durchaus lebenswertes Leben zu entdecken. Zentrale Themen sind dabei die Bewältigung der Angst vor völliger Erblindung, Partnerschaftsprobleme, Erziehung und die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens, der durch die Behinderung in Frage gestellt zu sein scheint.
  • Löwin im Dschungel - Blinde und sehbehinderte Menschen zwischen Stigma und Selbstwerdung Dr. Eva-Maria Glofke-Schulz, Psychosozial Verlag Gießen, 2007, ISBN:978-3-89806-735-5

    Die selbst erblindete Psychotherapeutin geht auf aktuellem wissenschaftlichen Stand unterschiedlichsten Aspekten des Lebens mit (Seh-)Behinderung bzw. Erblindung nach und veranschaulicht sie durch Erfahrungsberichte Betroffener. Bewusste und unbewusste Prozesse der Behinderungsverarbeitung, der Persönlichkeitsentwicklung und der kritische Umgang mit Stigmatisierung ergeben einen emanzipatorischen Ansatz für die Identitätsentwicklung des Einzelnen sowie eine Utopie des gesellschaftlichen kulturellen Wandels.

Auf der Seite "Bezugsquellen" findet der interessierte Leser Informationen zu den Veröffentlichungen als Hörbuch, E-Book oder als Digitalversion.

Zum Seitenanfang

Zuletzt geändert am 14.12.2013 15:58